Geschäftsideen ohne Startkapital – Geschäftsideen finden und umsetzen.

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geld managen

Geschäftsideen ohne Startkapital

Was sind die größten Herausforderungen für jemanden der ein Unternehmen gründen möchte und sein eigenes Projekt aufbauen will? Meiner Erfahrung nach, sind es die folgenden Punkte, die am häufigsten genannt werden:

  • Ich habe keine gute Idee
  • Ich habe kein Geld
  • Ich weiß nicht wie

An allen drei Punkten habe ich selbst mal festgesteckt.

Ich hatte keine guten Ideen. Heute fallen mir so viele Geschäftsideen ein, dass ich sie in meinen Lebzeiten nicht alle angehen könnte.

Ich hatte kein Geld. Heute weiß ich, dass ich viele Ideen (fast) ohne Geld umsetzten kann. 100 € Startkapital würden mir heute für das Testen und Starten vieler Ideen ausreichen. Mit 1000 € wäre ich gut ausgestattet. 10.000 € Startkapital? Halleluja!

Ich wusste nicht, wie ich Ideen umsetzen kann. Und das war tatsächlich ein kleines Dilemma. Aber eines, das sich beheben ließ. Durch den Austausch mit anderen Unternehmern, Lesen und selbst ausprobieren habe ich mir inzwischen so viel Wissen angeeignet, dass ich weiß, dass ich jederzeit wieder eine Geschäftsidee testen und umsetzen könnte.

Der Weg zum eigenen StartUp in Kurzform

Ich weiß, dass man innerhalb kurzer Zeit mit einer eigenen Idee Einkommen generieren kann. Im letzten Jahr haben wir zum Beispiel unsere One Day Profit Challenge gestartet und Ben, der im März selbst noch auf unserem Idea Camp Workshop war, hat mit seinem Team innerhalb von 24 Stunden ein Angebot entwickelt, eine Webseite aufgesetzt, ohne bezahlte Werbung über 1000 Besucher auf die Seite gelenkt und die ersten Verkäufe gemacht. Innerhalb von 24 Stunden. Was ist dann in 48 Stunden oder sogar einer Woche oder einem Monat möglich?

Hier der grobe Rahmen für das Starten eines eigenen Projektes und ein, zwei Tipps, die für mich beim Starten von Projekten extrem wichtig sind. Vorab aber noch ein paar Grundsätze:

  • Geschäftsideen gibt es wie Sand am Meer. Auf die Umsetzung kommt es an.
  • Es ist möglich Unternehmen für unter 100 € zu starten. Häufig ist alles was Du brauchst eine Webseite mit Angebot, ein Produkt oder eine Dienstleistung, und eine Zahlungsmöglichkeit, wie zum Beispiel Paypal.
  • Geschäftsideen und Geschäftsmodell müssen getestet werden, bevor Du viel Zeit, Geld und Liebe in ein Projekt investierst. Der Test ist das A und O für das schlanke und schnelle Starten von Projekten.
  • Marketing ist die Schlüsselkompetenz, die Du in Deinem StartUp haben musst. Fokussiere Dich auf Aktivitäten, die tatsächlich auch zu Verkäufen / Bestellungen / Anmeldungen führen können. Ohne Marketing keine Verkäufe. Ohne Verkäufe kein Cash. Ohne Cash, kein Business.

Nachdem ich diese Grundsätze festgehalten habe, hier der Weg zum eigenen Projekt im Schnelldurchlauf:

Schritt 1: Finde eine Geschäftsidee: Es gibt unzählige Geschäftsideen. Frage Freunde nach Ideen. Recherchiere im Internet. Brainstorme. Orientiere Dich an Deinen  Hobbies oder Leidenschaften. Löse Probleme. Im Onlinekurs „Geschäftsideen und Geschäftsmodell“erkläre ich Dir, wie Du an einem Wochenende garantiert über 100 Geschäftsideen findest.

Schritt 2: Definiere Dein Geschäftsmodell: Wenn Du eine Geschäftsidee hast, dann solltest Du als nächstes festhalten, was Dein Geschäftsmodell ist. In Essenz solltest Du vor allem folgende vier Fragen beantworten:

  • Was ist mein Produkt oder Service? (Geschäftsidee)
  • Welches Problem löst mein Produkt oder Service, bzw. welchen Wunsch erfülle ich meinen Kunden?
  • Wer ist meine Zielgruppe? An wen richte ich mich (mit meinem Marketing)?
  • Wie verdiene ich mit der Idee Geld? Was ist meine Monetarisierungsstrategie

Schritt 3: Definiere Deinen Minizyklus: In diesem Schritt schreibst Du Dir auf, welcher Vorgang genau durchlaufen werden muss, damit Du mit Deinem Geschäftsmodell einmalig mit einem Kunden Geld verdienen kannst. Es ist eine Schritt für Schritt Abfolge des Prozesses, durch den Dein erster Käufer (oder die erste Handvoll Käufer) durch muss, damit Du Geld verdienst. Wenn Du Dir den Prozess an dieser Stelle aufmalst (wir malen ihn in der Regel als Kreis auf, daher auch Minizyklus), dann kannst Du später immer wieder auf diesen Prozess zurückfallen, wenn Du an irgendeinem Punkt mal den Überblick verlieren solltest.

Schritt 4: Definiere Deinen Test: Überlege Dir, wie Du die Annahmen hinter Deinem Geschäftsmodell schnell und mit wenig Geld testen kannst. Annahmen hinter Deinem Geschäftsmodell könnten beispielsweise Folgende sein:

  • Mein Produkt / Service löst ein Problem / erfüllt einen Wunsch
  • Es besteht eine Zahlungsbereitschaft für mein Produkt / Service
  • Der Preis den ich für meine Problemlösung / Wunscherfüllung nehme, wird akzeptiert
  • Es gibt eine Zielgruppe und meine Zielgruppe sind ________
  • Etc. …

Deine Aufgabe ist nun, diese Annahmen schnell und mit wenig Geld zu testen. Wenn Du in Deinen Annahmen richtig liegst: Voila! – Du hast die Grundlage für Dein Business. Falls Du mit Deinen Annahmen falsch lagst, dann kannst Du Deine Strategie verändern oder das Projekt einstellen, bevor Du viel Zeit, Geld und Liebe in eine Idee steckst, die nie fliegen wird.

Schritt 5: Teste: Jetzt geht es darum Deinen Test auch wirklich durchzuführen. In dem einen Fall heißt das vielleicht Betatester aus Deiner Zielgruppe zu gewinnen und von ihnen Feedback zu Deinem Service zu holen. Und in einem anderen Fall heißt es vielleicht einfach eine Webseite mit Deinem Angebot an den Start zu bringen, Traffic auf die Seite zu lenken und zu sehen, wer, wann zu welchen Preisen kauft, Deine Messungen auszuwerten und Dein Angebot zu optimieren.

Das ist der grobe Rahmen für das Starten von Projekten. Klar, man könnte weiter ins Detail gehen. Aber im Groben ist es das schon. Ben hat die Idee zum „Komfortzonen Challenge“ Camp innerhalb von 24 Stunden einem ersten Test unterworfen. Einen ausführlichen Bericht zur Challenge findest Du hier.

Aber wenn es so einfach ist ein Projekt zu starten, warum tut es dann nicht jeder? Weil Du in der Regel ein Umfeld brauchst, das es leichter macht ein eigenes Projekt zu starten. Andere enthusiastische Personen, die eigene Projekte auf die Beine stellen wollen und die sich praktisch untereinander helfen.

Der schwierigste Step

Was ist das Schwierigste bei den meisten Dingen? Genau, das Anfangen. Und danach das dranbleiben und massiv Handeln.

Ich würde behaupten, dass für die meisten Personen, die ein eigenes Projekt aufziehen wollen und mit dem eigenen StartUp Geld verdienen möchten, der Start die größte Hürde ist.

  • Sie wissen nicht genau, wie man eine Geschäftsidee finden kann
  • Sie wissen nicht, ob sie einen Businessplan schreiben sollen oder nicht.
  • Sie wissen nicht genau, wie sie ihr Angebot erstellen.
  • Sie wissen nicht, wie sie in die Medien kommen und sie wissen nicht, wie sie einen Besucheransturm auf ihrer Webseite kreieren können.
  • Sie wissen nicht, dass sie für das Testen vieler Geschäftsideen kein oder kaum Geld brauchen und sie wissen nicht, wie man sich für unter 100 € eine professionelle Businessinfrastruktur bootstrappen kann
  • ……

Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Personen, die noch nie ihr eigenes StartUp aufgezogen haben, fehlt etwas, das ich mal als ‚Unternehmerische Weisheit‘ bezeichnen würde. Denn auch wenn sich viele Gründungsinteressierte vielleicht zu vielen Dingen schon belesen haben, so ist dieses Wissen nur theoretisch vorhanden. Erst wenn es praktisch angewandt wurde, dann wird dieses Wissen zu Weisheit. Weisheit ist es, Wissen richtig anzuwenden.

Mit Starten meine ich nicht, einfach nur eine Firma anzumelden. Das wäre dann doch ziemlich einfach. Ich meine mit Starten vielmehr:

  • Eine inspirierende Geschäftsidee zu finden oder wenn Du schon eine hast, diese auf Herz und Nieren zu überprüfen.
  • Das Geschäftsmodell zu definieren.
  • Eine umwerfende, einzigartige Positionierung für Dein StartUp, Produkt oder Service zu finden
  • Ein Angebot zu entwickeln, das Deine Zielgruppe in ihren Bann zieht
  • Dir zu überlegen, wie Du die Idee testen kannst
  • Die Infrastruktur, die für den Test notwendig ist, mit möglichst wenig Geld an den Start zu bringen und Deinen Prototypen zu bauen
  • Und dann Deinen Test zu vermarkten, zu beobachten und zu messen, wie Deine Zielgruppe auf Deinen Test und Deinen Prototypen reagiert und gegebenenfalls den Test bzw. Prototypen anzupassen
  • Und ja, zu guter Letzt: Erste Verkäufe zu machen.

Unsere Aufgabe, die wir uns als Idea Camp gesetzt haben, ist es Dich dabei zu begleiten eine Geschäftsidee zu finden, die wirklich zu Dir passt, und Dich dann ganz praktisch in der Umsetzung bis zu den ersten Kunden zu begleiten. Als nächste Schritte empfehle ich Dir:

Und nun viel Spaß beim Herumstöbern und den anderen Artikeln!

P.s. Wenn Dir Der Artikel gefällt, freue ich mich sehr über ein ‚Like‚ oder Deinen Kommentar zum Artikel. 

 

Bild: VinothChandar

Geschäftsideen – 100 Geschäftsideen an einem Wochenende

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In diesem Artikel geht es darum, wie Du an einem Wochenende mehr als 100 Geschäftsideen finden kannst.

Ideen sind kein knappes Gut. Es ist kein Problem an einem Wochenende 100 Geschäftsideen zu entwickeln. Nicht alle Geschäftsideen aus der Liste werden gut sein. Absolut nicht. Es werden sicherlich auch viele Ideen dabei sein, die eher fragwürdige Qualität haben.

ABER: Es werden mit Sicherheit auch Geschäftsdeen dabei sein, mit denen sich nachhaltig Geld verdienen lässt und die tatsächliche Probleme lösen. Und mit etwas Glück ist auch noch eine handvoll richtig guter Geschäftsideen dabei.

7 Wege auf denen Du Geschäftsideen entwickeln kannst

 

1. Generisches Vorgehen, um Geschäftsideen zu finden

Um Geschäftsideen durch ein generisches Vorgehen zu finden, gehst Du nach einer klaren Reihenfolge vor:

Schritt 1

Der Ausgangspunkt sind entweder Trends oder Deine Hobbies, Interessen und Leidenschaften.

Zum Beispiel könntest Du Dir eine Liste mit Trends und Themenbereichen machen, die Du verfolgst. Zum Beispiel die demografische Entwicklung oder dass immer mehr Personen auf vegetarische bzw. vegane Ernährung umsteigen. Oder die Überfischung der Meere.

Ein guter Tipp um gute Geschäftsideen zu finden ist zum Beispiel, dass Du google Trends benutzt. Google Trends hilft Dir, die Trends der Zeit aufzuspüren und auch deren Entwicklung zu beobachten.

Oder Du könntest Dir eine Liste mit Deinen Interessensgebieten, Hobbies und Leidenschaften machen. Was machst Du gerne? Was macht Dir Spaß? Kannst Du etwas besonders gut?

Schritt 2

In den Themenbereichen oder Interessensgebieten versuchst Du Probleme oder Wünsche zu identifizieren. In diesem Schritt geht es noch nicht unbedingt darum, Lösungen zu präsentieren, sondern einfach nur in Wünschen und Problemen zu denken.

Idealerweise kennst Du Deine Interessensgebiete, Leidenschaften und Hobbies oder auch die Trends gut genug, um auch Probleme oder Wünsche hinsichtlich der Themen identifizieren zu können. Schränke Dich nicht ein und schreibe erst mal alles auf, was Dir in den Sinn kommt.

Am besten fallen Dir Wünsche und Probleme vermutlich dann auf, wenn Du gleichzeitig auch Teil der Zielgruppe bist, an die Du später einmal verkaufen willst. So musst Du weniger über die Zielgruppe spekulieren. Schließlich bist Du ein Teil der Zielgruppe und kennst Deinen Markt per se besser. Das wird Dir helfen Geschäftsideen zu finden, für die es auch wirklich einen Markt gibt.

Schritt 3

Jetzt ist es Zeit um Lösungen für die Probleme bzw. für die Wünsche zu entwickeln. Welche Lösung könnte das Problem beheben? Wie kannst Du den Wunsch, den Du identifiziert hast erfüllen?

Schritt 4

Nimm Dir die vielversprechendsten Lösungen und überlege Dir, wie Du mit der Lösung Geld verdienen könntest. Wer könnte bereit sein für die Lösung zu zahlen?

Wenn Du Schritt 1 bis 4 durchlaufen hast und Dir tatsächlich Zeit genommen hast, dann hast Du vermutlich einige Geschäftsideen zu Papier gebracht. Am besten ist das generische Vorgehen in meinen Augen dafür geeignet, sich überhaupt erst mal bewusst zu machen, in welchen Bereichen man seine Geschäftsidee ansetzen könnte.

Bei ‚Interessensgebieten‘ in Schritt 1 fällt mir beispielsweise gleich eine Reihe an Gebieten ein, die ich spannend finde und in denen ich die Welt mit verändern möchte. So kann ich ausschließen, dass ich mich nicht in Geschäftsideen verwickle, die nichts mit meinen Interessensgebieten, Hobbies, Visionen und Leidenschaften zu tun haben.

 2. Baue Geschäftsideen um Tools, Technologien und Templates

Diesen Punkt werde ich an dieser Stelle recht kurz halten, da ich in einem anderen Artikel bereits beschrieben habe, wie man Geschäftsideen um Tools, Technologien und Templates bauen kann.

An dieser Stelle möchte ich nur noch eine Ergänzung machen. Wenn es eine neue Technologie gibt, dann würde ich mir die Frage stellen, in welchen Bereichen sich diese Technologie überall anwenden ließe. Gibt es ‚Nischenindustrien‘, abseits des Mainstreams, auf die sich eine neue Technologie anwenden lässt?

Falls ja, dann ist das möglicherweise ein deutlich interessanterer Markt für eine Geschäftsidee, als die Mainstream Anwendung neuer Technologien, da dort die Konkurrenz deutlich größer ist.

3. Mastermind Gruppe, um eine Geschäftsidee zu finden

Die ersten Geschäftsideen an denen ich mit gearbeitet habe, stammten nicht von mir. Die Idee für Strandschicht, einem Service für virtuelle persönliche Assistenten kam nicht von mir. Die Geschäftsidee für einen Micropayment Anbieter an dem ich 2009 mit meinem Bruder arbeitete, stammte nicht von mir. Selbst die Idee für das erste Idea Camp stammte nicht von mir.

Klar, ich habe auch eigene Geschäftsideen, an denen wiederum andere Personen mitarbeiten. Aber grundsätzlich gilt, dass Du in Deinem Umfeld vermutlich schon ein Dutzend Geschäftsideen finden kannst, wenn Du die Leute fragst.

Setze Dich mit interessierten Freunden oder Bekannten zusammen und brainstorme Ideen. So könnt Ihr Euch austauschen und schon vorhandene Geschäftsideen miteinander teilen.

Noch ein Vorteil, wenn Du mit anderen Personen nach Ideen suchst: Du kannst leichter Mitgründer finden, die sich auch für das Starten von Projekten interessieren und ihr könnt bei der Suche nach Geschäftsideen und dem Ideenaustausch besser in einen Flow-State kommen.

4. Borge Geschäftsideen und entwickle sie weiter

Eine sichere Möglichkeit an einem Wochenende dutzende Geschäftsideen zu finden, ist es Dir Geschäftsideen und Ansätze zu borgen. Wie? Ganz einfach: Du durchsuchst das Netz nach Geschäftsideen aus anderen Ländern. Eine meiner Lieblingsseiten dafür ist www.springwise.de .

Damit will ich nicht sagen, dass Du die Geschäftsideen einfach nur kopieren sollst. Absolut nicht. Aber Du kannst Ideen und Konzepte nehmen, sie idealerweise noch besser machen und auf Deinen lokalen Markt übertragen.

Wenn Du das gut machst, dann bist Du nicht ein Standard „Copy-Cat“, sondern stiftest echten Nutzen, indem Du Geschäftsmodelle an lokale Verhältnisse anpasst und die Ideen weiterentwickelst.

Weitere Quellen für Geschäftsideen können Gründerzeitschriften, Crowdfunding- und Crowdinvestingplattformen aus anderen Ländern sein.

5. Geschäftsideen ganz methodisch: Brainstorming mit dem SCAMPER Modell

Das SCAMPER Modell ist eines der besten Kreativitäts-Werkzeuge zum Geschäftsideen finden, die ich kenne. Ich will das Modell an dieser Stelle nur kurz erklären. Wenn Du in all den Bereichen von SCAMPER brainstormst, dann fallen Dir mit Sicherheit interessante Ideen ein. SCAMPER steht für:

 S – Substitute

Wenn Du ein Element durch ein anderes substituierst, dann kannst Du damit neue Ideen kreieren. Du kannst beispielsweise ein Material durch ein anderes substituieren (Bambus-statt Stahl Baugerüste?) oder ganze Komponenten ersetzen (Elektromotor, statt Benziner?)

C – Combine

Indem Du Dinge, Teile, Technologien, Geschäftsmodelle und Konzepte miteinander kombinierst, kannst Du neue Lösungen und Ideen für Produkte und Services finden.  (Es ist noch nicht so lange her, dass Rollen mit Koffern kombiniert wurden und es Rollkoffer gibt, die man nicht mehr schleppen muss. Womit kannst Du Rollen noch kombinieren?)

A – Adapt

Wenn Du ein Teil oder eine Technologie aus einem anderen Bereich auf einen neuen Zusammenhang anwendest, dann kannst Du damit oft großen Wert schaffen. Beispielsweise kannst Du eine Technologie, die in einer Industrie bereits für extreme Effizienzsteigerungen sorgt auf eine andere Industrie anwenden, die sich langsamer entwickelt und in der man von der Innovation möglicherweise noch nie etwas gehört hat. Das gleiche gilt für Marketing Innovationen. Lassen sich Vertriebsstrategien aus einem Feld auf ein anderes übertragen?

M – Modify

Wenn man etwas modifiziert, dann schafft man neue Produkte oder Lösungen  und somit Geschäftsideen, die wiederum andere Zielgruppen ansprechen können. Angefangen bei der Verpackung, der Farbe, der Größe, der Haptik oder speziellen Produkteigenschaften, kannst Du vieles modifizieren und so neue Produkte, Services, Lösungen schaffen (oder eben auch Dinge, die die Welt nicht braucht ;)).

P – Put to another use

Etwas einem anderen Nutzen zuzuführen, ist ein weiteres Brainstorming Tool, mit dem viele witzige und sinnvolle Geschäftsdeen entstehen können. Auf jeden Fall kann man so in einen Brainstorming-Flow kommen. (Ein Löschpapier als Kaffeefilter einsetzen? PET Flaschen als Bauelemente für ein Haus einsetzen?

E – Eliminate

Wenn man etwas eliminiert und wegnimmt, dann wird aus weniger manchmal mehr. (Telefone mit weniger und größeren Tasten für ältere Menschen? Reduzierte Autos, wie das 1000 $ Auto von Tata Motors? Wäre ein vereinfachtes, standardisiertes und nachhaltiges Haus für 1000 $ möglich?)

R – Reverse

Wenn man Dinge auf den Kopf stellt, und innen nach außen kehrt, dann entstehen zum Teil spannende neue Möglichkeiten und interessante Geschäftsideen. (Warum zahlen wir für die Müllabfuhr, wenn wir wertvolle Ressourcen wegschmeißen, die eigentlich etwas wert sind? Schließlich zahlen Kraftwerke für Müll zum verbrennen. Kann man sich ein Modell überlegen, in dem man Geld für seinen Hausmüll bekommt? Bei Absolventa bewerben sich Unternehmen bei Absolventen, statt wie üblich, Absolventen bei Unternehmen)

6. Marktrecherche

Eine weitere Möglichkeit sich Inspiration für Geschäftsideen, vielversprechende Produkte und Märkte zu holen, ist eine weit angelegte Marktrecherche. Anlaufstellen für so eine Marktrecherche könnten zum Beispiel folgende Hilfsmittel sein:

  • Google Trends: Wie oben schon erwähnt, kannst Du mit Google Trends herausfinden, wie sich die Suchanfragen über einen Zeitraum entwickeln, wie verschiedene Suchbegriffe miteinander korrelieren und zu welchen Zeitpunkten die meisten Suchanfragen für Deine Suchbegriffe auftreten. Wird beispielsweise vor allem zu Weihnachten nach Deiner Geschäftsidee bzw. Deinem Produkt oder Service gesucht? Interessieren sich in Deutschland immer mehr Menschen für vegane Ernährung? Die Beantwortung dieser Fragen kann Dir dabei helfen, besser abzuschätzen, ob Du mit Geschäftsideen auf einen steigenden Trend setzt.
  • Das neue Google Keyword Tool – Keyword Planner: Mit dem neuen Google Keyword Tool kannst Du herausfinden, nach welchen Suchbegriffen, wie oft gesucht wird. Google hat vor kurzem sein Keyword Tool erneuert. Daher brauchst Du um diese Abfrage machen zu können einen Google Adwords Account. Diesen kannst Du Dir kostenlos unter Google Adwords erstellen. Hier eine konkrete Anleitung dazu, was sich beim Google Keyword Planner im Vergleich zum Keyword Tool verändert hat.
  • Amazon: Amazon verkauft Bücher. Viele Bücher. Durch die Amazon Bestsellerlisten in den jeweiligen Unterkategorien (z.B.: Sport & Fitness oder Ernährung) kannst Du einen Eindruck davon gewinnen, welche Themen gerade angesagt sind. Vielleicht kannst Du daraus auch Inspiration für neue Geschäftsideen gewinnen.
  • Zeitungen: Zeitschriften, Magazine, Veröffentlichungen aus verschiedenen Industrien, Blogs und Feeds können eine gute Informationsquelle dafür sein, wofür sich Personen gerade interessieren, was sie empört und was sie begeistert.  Aus diesen Erkenntnissen kannst Lösungen, Produkte und Services kreieren. Auf jeden Fall kannst Du die Anregungen aus der Recherche in Deine Ideenfindung für neue Geschäftsideen einfließen lassen.
  • Lieferantenportale: Ich habe immer gerne durch Lieferantenportale gestöbert. Bei Alibaba, Wer-liefert-was und anderen Lieferantenportalen findest Du eine unfassbare Vielzahl an Produkten aus der ganzen Welt – eine super Inspiration für neue Geschäftsideen. Von den Produkten kannst Du dich einerseits inspirieren lassen. Andererseits kannst Du überlegen, was es in Deiner Region möglicherweise noch nicht gibt und einen Vertriebskanal für ein Produkt aufbauen.
  • Kundengespräche: Wenn Du oder Dein Unternehmen bereits zahlende Kunden hat, dann hast Du eine weitere wertvolle Quelle für neue Geschäftsideen. Bei unserem Anbieter für virtuelle Assistenten haben wir regelmäßig Kundenanfragen erhalten, mit denen wir vorher nicht unbedingt gerechnet hatten. Diese Anfragen nach verschiedenen spezialisierten Dienstleistungen stellen an sich wieder eine Möglichkeit für ein neues Business dar. Wenn Du Deine Kunden oder die Kunden Deines Arbeitgebers fragst, was man noch besser machen könnte, was sie sich wünschen würden und was sie vermissen, kannst Du daraus möglicherweise die Inspiration für ein neues Produkt oder einen neuen Service nehmen.

7. Geschäftsideen² – Beobachte, sei interessiert und unterhalte Dich mit Personen die verschiedene Hintergründe haben

Zu guter Letzt noch ein einfacher aber oft vernachlässigter Hinweis: Interessiere dich für die Probleme anderer Personen und für deren Arbeit. Durch Zuhören kannst Du viel lernen. Durch gezieltes Nachfragen auch. Ich habe schon extrem viel von anderen Unternehmern gelernt und hunderte Geschäftsideen gefunden, einfach weil ich mich dafür interessiert habe, was sie machen und vor allem, wie sie es machen.

Wie sind sie gestartet? Wie haben sie ihre ersten Kunden gefunden? Wie kamen sie auf die Geschäftsidee? Wie haben sie die Finanzierung bekommen? Wie haben sie ihr Unternehmen verkauft?

Diese Dinge aus erster Hand zu lernen, ist in meinen Augen deutlich mehr wert, als durch Bücher zu lesen und Theorie in sich aufzusaugen. Schon oft habe ich durch den Austausch mit anderen Gründern auch von spannenden Geschäftsideen erfahren.

Hier geht es zurück zum Überblick über die Geschäftsideen-Artikelserie. Und Du kannst auch checken, ob Deine Geschäftsidee Potential hat. 

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann würde ich mich freuen, wenn Du ihn „likest“, teilst und kommentierst.

 

P.S.: In unseren Idea Camp Onlinekurs „Geschäftsideen und Geschäftsmodell“ gehen wir auch sehr ausführlich auf Thema Geschäftsidee finden ein.

[image courtesy by: kyeniz]

Die 10 größten Startup-Blogs und Magazine in Deutschland

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Die 10 größten Startup-Blogs in Deutschland

Startup Blogs in Deutschland

Schon seit längerem frage ich mich: Was sind eigentlich momentan „Die 10 größten Startup-Blogs und Magazine in Deutschland?“

Bei meiner morgendlichen Blogroutine durchforste ich täglich die relevantesten Seiten der deutschen Startup-Szene.  

Ich habe euch mal die 10 größten Startup-Blogs bzw. –Seiten in Deutschland zusammengestellt und sie anhand ihrer Blogrankings, RSS-Abonnenten, facebook-fans und twitter-follower in eine Reihenfolge gebracht.

Die Idee zu diesem Linkpost kam mir übrigens nachdem ich vor einiger Zeit auf den Beitrag von Thorsten Kucklick im Digitalbetrieb gest0ßen bin: „Reichweiten 8 großer Blogs und Magazine der Startup-Szene“. Thorsten hat darin im Februar 2012 die größten Blogs und Seiten der Startup-Szene aufgeführt. Nun ist es sicherlich spannend zu sehen, was sich seitdem getan hat. Dieser Beitrag ist sogesehen also ein update zu seiner Analyse aus dem letzten Jahr. Ich habe mich an den gewählten Parametern von Thorsten orientiert und noch den Alexa-Rank mitaufgenommen.

Die größten Blogs und Seiten der deutschen Gründerszene

Die zwei bekanntesten Blogs bzw. Seiten sind wohl Gründerszene und deutsche startups. Zu den „großen“ gehören aber auch t3n, netzwertig.com, Selbstständig im Netz und Basic Thinking. Danach folgen Exciting Commerce, Für-Gründer, Förderland und der Best-Practice-Business-Blog. Im Vergleich zu Thorsten´s Aufstellung im letzten Jahr hat vor allem Förderland stark nachgelassen. Dazu gekommen und gewachsen sind Basic-Thinking und Für-Gründer.

Ich habe außerdem noch drei aufstrebende bzw. meines Erachtens nennenswerte Blogs weiter unten aufgeführt, so zum Beispiel meinstartup.com und junge-Gründer.de.

Ich hoffe, die Liste ist für Dich interessant – ich freue mich, wenn Du sie teilst oder kommentierst, denn vielleicht habe ich auch einen Blog vergessen, den ich gar nicht auf dem Bildschirm hatte. Welche Seiten verfolgst Du? Welche Blogs kannst Du empfehlen?

1.       Gründerszene

  • Alexa Ranking: 6.274
  • Deutsche Blogcharts: 8
  • Rss/E-Mail-Abbonennten: > 11.000 (RSS)
  • Facebook Fans: ca. 40.000
  • Twitter-follower: > 48.000

2.       deutsche startups

  • Alexa Ranking: 10.211
  • Deutsche Blogcharts: 36
  • Rss/E-Mail-Abonennten: > 9.000 (RSS)
  • Facebook-Fans: > 33.000
  • Twitter-Follower: ca. 16.000

3.       t3n

  • Alexa-Ranking: 3.959
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: > 10.000 (RSS)
  • Facebook-Fans: > 40.000
  • Twitter-Follower: > 32.000

4.       netzwertig.com

  • Alexa-Ranking: 54.555
  • Deutsche Blogcharts: 67
  • Rss/E-Mail Abonnenten: > 7.000 (RSS)
  • Facebook-Fans: > 8.000
  • Twitter-Follower: > 8.000

5.       Basic Thinking

  • Alexa-Ranking: 45.200
  • Deutsche Blogcharts: 73
  • Rss/E-Mail Abonnenten: > 24.000 (RSS)
  • Facebook-Fans: > 5.000
  • Twitter-Follower: > 35.000

6.       Selbstständig-im-Netz

  • Alexa-Ranking: 17.614
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: > 1.000 (RSS)
  • Facebook-Fans: 285
  • Twitter-Follower: 4.453

7.       Exciting Commerce

  • Alexa-Ranking: 34.531
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: > 12.000 (RSS)
  • Facebook-Fans: > 800
  • Twitter-Follower: > 1.800

8.       Für-Gründer

  • Alexa-Ranking: 67.013
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: < 100
  • Facebook-Fans: > 2.000
  • Twitter-Follower: ca. 800

9.       Förderland.de

  • Alexa-Ranking: 74.246
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: 780 (RSS)
  • Facebook-Fans: > 6.000
  • Twitter-Follower: > 3.000

10.   Best Practice Business – Blog

  • Alexa-Ranking: 141.397
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: > 16.000
  • Facebook-Fans: > 500
  • Twitter-Follower: 1.340

Aufstrebende und meines Erachtens nennenswerte Blogs:

1.       Mein Startup

  • Alexa-Ranking: 347.526
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: < 200
  • Facebook-Fans: 815
  • Twitter-Follower: > 1000

2.       Junge-Gründer.de

  • Alexa-Ranking: 244.626
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: < 100
  • Facebook-Fans: 561
  • Twitter-Follower: 183

3.       KreativesDenken.com

  • Alexa-Ranking: 735.810
  • Deutsche Blogcharts: nicht geführt
  • Rss/E-Mail Abonnenten: < 100
  • Facebook-Fans: –
  • Twitter-Follower: –

Welche Blogs verfolgt ihr sonst so? Welche gefallen euch gut? Welche Themen interessieren euch? Ich freue mich auf Kommentare!

P.S.: Bekommst Du schon unseren kostenlosen Startup E-Mailkurs? Hier kannst Du ihn direkt abonnieren!

Unsere 33 liebsten Zitate, die jeder Entrepreneur kennen sollte.

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Unsere 33 liebsten Zitate für Entrepreneure und Selbstständige. 

Ein Unternehmen zu gründen ist wahrlich kein Ponyhof. Das Leben eines Entrepreneurs oder Selbstständigen fühlt sich manchmal an wie eine wilde Achterbahnfahrt der Emotionen. Auf Tiefschläge folgen kleine Erfolge – gefolgt von langen Durststrecken.

Auch in unseren Projekten geht es immer auf und ab. Wenn wir uns gerade mal wieder durch ein Tal durchkämpfen müssen, dann denken wir gerne an die Großen unserer Zunft. An die, die schon durch mehr Täler gegangen sind als wir 5 zusammen.

Diese Zitate haben wir über einen längeren Zeitraum zusammengetragen. Sie motivieren uns und geben uns Kraft, wenn wir den Kopf hängen lassen wollen:

1. „The best way to predict your future is to create it.“

– Peter Drucker

2. „Tue das, was Du tun würdest, wenn Du schon reich wärst.”

– Warren Buffet

3. “A business has to be involving, it has to be fun, and it has to exercise your creative instincts.”

Richard Branson

4. “Success is walking from failure to failure with no loss of enthusiasm.”

Winston Churchill

5. “I have not failed. I have just found 10.000 ways that won´t work.”

– Thomas Edison

6. “Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.” 

– Mark Twain

7. “Was nicht angefangen ist wird niemals fertig werden.” 

– Johann Wolfgang von Goethe

8. “Choose a job that you like, and you will never have to work a day in your life.” 

– Confucius

9. “My interest in life comes from setting myself huge, apparently unachievable challenges and trying to rise above them.”

– Richard Branson

10. „A business that makes nothing but money is a poor business.“

– Henry Ford

11. „Nothing great was ever achieved without enthusiasm.“

– Ralph Waldo Emerson

12. „The successful warrior is the average man, with laser-like focus.“

– Bruce Lee

13. „The secret to success is not in doing your own work, but in recognizing the right man to do it.“

– Andrew Carnegie

14. „If you are interested in balancing work and pleasure, stop trying to balance them. Instead make your work more pleasurable.“

– Donald Trumpp

15. „I could either watch it happen or be a part of it.“

– Elon Musk

16. „I think that much of the advice given to young men about saving money, is wrong. I never saved a cent until I was forty years old. I invested in myself – in study, in mastering my tools, in preparation. Many a man who is putting a few dollars a week into the bank would do much better to put it in himself.“

– Henry Ford

17. „Success is not the key to happiness. Happiness is the key to success. If you love what you are doing, you will be successful.”

Albert Schweitzer 

18. „If money is your hope for independence, you will never have it. The only real security that man will have in this world is a reserve of knowledge, experience and ability.“

– Henry Ford

19. „I will hazard a prediction. When you are 80 years old and in a quiet moment of reflection narrating only for yourself the most personal version of your life story, the telling that will be the most compact and meaningful, will be the series of choices you have made. In the end, we are our choices. Build yourself a great story.“

– Jeff Bezos

20. “There is only one success – to be able to spend your life in your own way.”

– Christopher Morley 

21. „Why do I talk about the benefits of failure? Simply because failure meant a stripping away of the inessential. I stopped pretending to myself that I was anything other than what I was, and began to direct all my energy into finishing the only work that mattered to me.“

– J.K. Rowling

22. „The question I am asking myself almost every day is ‚am I doing the most important thing I could be doing?’….Unless I feel like I am working on the most important problem that I can help with, then I am not going to feel good about how I’m spending my time.“

– Mark Zuckerberg

23. “Keep away from people who try to belittle your ambitions. Small people always do that, but the really great make you feel that you, too, can become great.”

– Mark Twain

24. „Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking that you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart.“

– Steve Jobs  

25. „If you listen to your fears, you will die never knowing what a great person you might have been.“

– Robert H. Schuller

26. “Winners never quit and quitters never win.”

– Vince Lombardi“

27. “My biggest motivation? Just to keep challenging myself. I see life almost like one long University education that I never had – every day I´m learning something new.”

– Richard Branson

28. “As long as you’re going to be thinking anyway, think big.”

– Donald Trump

29. „Stay hungry, stay foolish.“

– Steve Jobs

30. „The most valuable thing you can make is a mistake – you can’t learn anything from being perfect.”

– Adam Osborne

31. „A leader is one who knows the way, goes the way, and shows the way.”

– John C. Maxwell

32. “Your most unhappy customers are your greatest source of learning.”

– Bill Gates

Und zum Schluss noch ein Zitat von Thomas, weil ich es so schön finde und es super zu unserer Vision des IdeaCamp passt.

33. „The right intend is critically important. With the right intend, you can fail over and over as long as you keep trying. Because once you succeed, the whole world succeeds. But if you have the wrong intend, even if you succeed at the first time, the whole world is off worse than before.“  

 

Was sind Deine liebsten Zitate für Entrepreneure?  

 

P.S.: Für noch mehr Inspiration kannst Du Dir hier gerne unseren kostenlosen Startup E-Mailkurs holen.

Bild: Joi

The minimalist lifestyle: So arbeitest Du effektiv und lebst Dein Leben „to the fullest“

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minimalismus

Benjamin Paul - Portrait swThe minimalist lifestyle – Alles was ich momentan besitze passt in einen Reisekoffer und einen Travel-Rucksack. Ich bin nun schon seit etwas mehr als drei Monaten in Berlin und werde Ende August schon zum dritten Mal umziehen. Ich habe Spaß daran gefunden ca. alle zwei Monate in eine andere WG zur Zwischenmiete zu ziehen, andere Menschen um mich herum zu haben, einen anderen Stadtteil Berlins kennenzulernen.

Ich fühle mich sehr wohl damit, nur sehr wenig zu besitzen. Es gibt mir ein Gefühl von Freiheit. So weiß ich, dass ich jederzeit ohne größere Probleme spontan auf Reisen gehen könnte. Ich habe gemerkt, dass mich der Besitz von zu vielen Dingen nur aufhält, stresst und Zeit kostet. Früher hatte ich zum Beispiel recht viele Kleidungsstücke. Oftmals habe ich echt lange gebraucht, um zu entscheiden, was ich denn nun anziehen soll. Nun besitze ich drei Hosen, zwei Hemden und ca. acht T-Shirts, die ich mehr oder weniger alle miteinander kombinieren kann. Ich muss also morgens kaum einen Gedanken mehr daran verschwenden, was genau ich anziehe und kann mich direkt auf die wichtigen Aufgaben des Tages konzentrieren, so zum Beispiel meine Morgenroutine (wenn Dich die Morgenroutine interessiert, schau doch mal in den letzten Teil meiner Kolumne). Berühmte Persönlichkeiten wie Bill Gates oder Barack Obama haben das schon länger für sich entdeckt: Sie besitzen einfach mehrere Exemplare der gleichen Hose und des gleichen Hemdes, womit sie Entscheidungen diesbezüglich quasi ganz aus dem Weg gehen.

In diesem Artikel möchte ich darüber schreiben, wie Du durch die Einhaltung bestimmter Prinzipien viel effektiver arbeiten und Dein Leben insgesamt mehr genießen kannst.

Ich versuche in verschiedenen Bereichen meines Lebens möglichst minimalistisch zu leben. Ich versuche also bewusst auf Dinge zu verzichten, um den wirklich wichtigen Dingen mehr Zeit widmen zu können.

the minimalist lifestyle – Was bringt es Dir minimalistisch zu leben? 

Minimalistisch leben bedeutet für mich vor allem bewussten Verzicht. Damit einher geht der positive Effekt, dass ich ganz klar priorisiere und mich frage: Was ist mir eigentlich wichtig? In welche Aktivitäten möchte ich den Großteil meiner Zeit investieren? Wenn Du Dir diese Frage beantwortest, wird Dir möglicherweise auffallen, dass Du nur einen Bruchteil Deiner Zeit mit Dingen und Aktivitäten verbringst, die Dich wirklich erfüllen oder weiterbringen. Höchstwahrscheinlich tust und besitzt Du noch recht viele Dinge, die Dich eigentlich nur aufhalten. Hier eine kurze Inspiration, was es Dir bringen kann minimalistisch zu leben:

  • Du lebst bewusster – dadurch, dass Du Dich hinterfragst
  • Du nutzt Deine Zeit effektiver – dadurch, dass Du unnötige Zeitfresser eliminierst
  • Du lebst gesünder und weniger gestresst – durch die Konzentration auf das Wesentliche
  • Du lebst selbstbestimmter – durch Reflexion

Quote: „Minimalismus bedeutet, seine Zeit sinnvoll und bewusst zu nutzen – indem man seine Leidenschaften auslebt und nach seinen Träumen strebt.“ (thanks to Mr.Minimalist)

Minimalismus im Kopf

Fange damit an, Deinen Kopf zu ordnen bzw. auszumisten. Vielleicht geht es Dir auch manchmal wie mir, dass Du vor lauter Gedanken und möglichen Verpflichtungen, die Dir im Kopf herumschwirren zu gar nichts kommst. Versuche Deine Gedanken zu ordnen. Setze Dich in Ruhe hin, nimm Dir ein Blatt Papier und schreibe alles auf, was Dir durch den Kopf geht. Das können Ideen, Ziele oder auch einfach nur zu erledigende Aufgaben für den Tag sein. Nachdem Du all diese Dinge aufgeschrieben hast, wirst Du Dich schon viel besser fühlen.

Nun kannst Du die Dinge priorisieren, einige ganz von der Liste streichen und Dir dann die wichtigsten Dinge vornehmen.

Einen aufgeräumten Kopf zu haben ist ungemein wertvoll. So kannst Du Dich auf das Wesentliche und das was Dich wirklich weiterbringt konzentrieren. Investiere die Zeit und schreibe die Dinge wirklich auf. Mir hilft es beispielsweise mit Tages-, Wochen- und Monatszielen zu arbeiten. So bekomme ich immer wieder meinen Fokus. Außerdem kann es helfen, Dir für Dinge an denen Du wirklich kontinuierlich arbeiten willst, feste Routinen zu bauen. Ich kann Dir sagen, dass feste Routinen über einen längeren Zeitraum wirklich Wunder wirken können. Wenn Du Dir dazu Inspiration holen möchtest: Vor kurzem habe ich in einem anderen Beitrag darüber geschrieben.

Minimalismus bei der Arbeit und am Arbeitsplatz 

Lässt Du Dich auch wie ich sehr schnell ablenken und tust Dich schwer, Dinge wirklich „zu Ende zu bringen“? Mir geht es oft so, dass ich eine Sache anfange und ich sie dann aber nicht fertig gestellt bekomme, weil mir irgendetwas dazwischen kommt oder ich mich ablenken lasse. Dann ärgere ich mich und muss mich beim nächsten Mal erst wieder einarbeiten – was eine Menge Zeit kostet. Noch dazu fühle ich mich unproduktiv. Und wie Du bestimmt weißt, braucht der Mensch bis zu 20 Minuten um sich nach einer Unterbrechung wieder in ein Thema einzufinden.

Bei mir läuft das meistens so: Facebook habe ich mittlerweile recht gut im Griff. Schreibe ich eine Nachricht auf facebook, schließe ich direkt danach wieder alle Tabs, sodass ich in keinem Fall den „pling“ mitbekomme, wenn mir jemand eine Nachricht schreibt. Mir passiert es häufig, dass mir mitten in der konzentrierten Arbeit plötzlich eine gute Idee kommt. Oder ich stolpere  bei der Recherche für einen neuen Blogartikel über ein spannendes Thema. Dann versuche ich diese Sache auch direkt umzusetzen – was oft länger als fünf Minuten braucht und mich aus meiner Konzentration und meinem „flow“ rausbringt. Seit neustem habe ich einfach Stift und Papier neben mir liegen und schreibe mir die Dinge schnell auf. Dann brauche ich keine Angst haben, dass ich sie vergesse und kann erst einmal konzentriert weiterarbeiten.

Hier noch einige konkrete Tipps für Deinen Arbeits- oder Studienalltag:

  • Versuche nur möglichst wenige Tabs offen zu haben
  • Stelle „Töne“ von Benachrichtigungen aus (E-Mail-Programm, facebook etc.)
  • Stelle Dein Handy auf stumm und lege es außer Sichtweite
  • Checke nie morgens als erstes Deine E-Mails – Lege Dir eine Zeit fest, wann Du Deine E-Mails checkst (bei mir z.B. meist gegen 13.00 Uhr). So kannst Du in Deiner produktivsten Zeit am Morgen effektiv und aktiv an Deinen Sachen arbeiten.
  • Kommuniziere effektiv: Mache lieber einen Anruf als 5 E-Mails zu schreiben – das geht schneller und baut eine persönliche Beziehung auf.
  • Versuche jeden Tag Deine wichtigste Aufgabe des Tages bis zu einer bestimmten Uhrzeit zu erledigen (z.B. 12 Uhr).

Neben diesen Dingen versuche ich an meinem Arbeitsplatz immer möglichst wenige Dinge zu haben. Meist ist das mein Laptop, mein Notizblock und eine Flasche Wasser. Mein Handy lege ich meist bewusst weit weg und stelle es auf stumm – wenn ich nicht gerade einen wichtigen Anruf erwarte.

Minimalismus zu Hause

Richte Dir Dein zu Hause so ein, wie es gemütlich für Dich ist. Habe keine Angst davor, Dinge, die Du schon ewig nicht mehr benutzt hast, wegzuwerfen oder zu verschenken.

Eine gute Sache, um alte Rechnungen und Ordner loszuwerden ist die Digitalisierung Deiner Papier-Dokumente.

Minimalismus im sozialen Leben

Freundschaften sind toll. Enge Freundschaften und Freunde, die für einen da sind und einen verstehen, sind so ziemlich das Beste was Dir passieren kann. Pflege diese Freundschaften.

Daneben haben wir Freunde, mit denen wir dann und wann Kontakt haben. Manche von ihnen tun uns sehr gut, andere vielleicht weniger. Manche könnten wir wirklich mehr pflegen.

Es gibt aber auch den unschönen Fall, dass Deine Freunde Dich nicht mehr verstehen – oder Dich sogar hemmen in dem was Du machst. Dies kann immer dann passieren, wenn Du etwas Neues ausprobieren möchtest, Dich weiterentwickeln willst und Deine Freunde auf einmal nicht mehr „on the same page“ sind wie Du. Wenn Du Dich dafür interessierst: Ein Freund von mir und Coach hat sich darüber in einem lesenswerten Artikel Gedanken gemacht.

Mein Fazit: „Verzicht macht glücklich und frei!“

  1. Verzicht auf materielle Güter
  2. Verzicht auf digitale Medien (einfach mal ein Buch lesen)
  3. Verzicht darauf  „es allen recht machen“

Lebst Du auch schon minimalistisch? Wenn ja, was machst Du und wie kam es dazu? Ich freue mich auf Deinen Kommentar! 

Live your own minimalist lifestyle! 

Dein Ben | @the_benpaul

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Aus der Reihe Ben´s Startup Kolumne:

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Wenn Dich das Thema Minimalismus interessierst, hier zwei Links zu Minimalismus-Seiten im Web:

Minimalismus leben

Mr. Minimalist

 Beitragsbild: nattu

Unternehmenssoftware – betriebswirtschaftliche Starthilfe für Gründer?

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Du hast vor, dich als Freiberufler oder Unternehmensgründer selbstständig zu machen? Das hört sich gut an. Sicher freust du dich auf deine neue Unabhängigkeit und die Möglichkeit, dich mit deiner eigenen Idee selbst zu verwirklichen.

Doch besonders die Anfangszeit ist natürlich auch ein Sprung in unbekanntes Gewässer und bringt viele Unwägbarkeiten mit sich. Die betreffen zunächst mal dein Kerngeschäft. Du musst Kunden generieren und dich und dein Produkt auf dem Markt platzieren. Das bedeutet in den ersten Monaten deiner Selbstständigkeit wahrscheinlich, dass du jeden Tag ziemlich lange arbeiten musst.

Dazu kommt ein Nebenkriegsschauplatz, mit dem du dich wahrscheinlich vorher noch nicht auseinandergesetzt hast: Du musst auch dafür sorgen, dass alle betriebswirtschaftlichen Abläufe stimmen. Buchhaltung, Auftragsbearbeitung oder Gehaltsabrechnung: All diese Dinge müssen korrekt durchgeführt werden, um spätere Probleme – etwa mit dem Finanzamt – zu vermeiden.

Externe Dienstleister sind oft sehr teuer

Da du kurz nach der Gründung wie oben angesprochen ohnehin über die Maßen damit beschäftigt sein wirst, erst mal auf die Beine zu kommen, ist es reizvoll, zumindest für die Lohnabrechnung und die Finanzbuchhaltung einen Spezialisten zu engagieren. Doch neben Zeit ist auch Geld eine Ressource, von der du in der Anfangszeit wohl nicht allzu viel zur Verfügung hast. Die Auslagerung lohnt sich also in den meisten Fällen nicht.

Neben der finanziellen Ersparnis hat es noch einen weiteren Vorteil, wenn du dich selbst um diese Dinge kümmerst: Du bist immer ganz nah am Tagesgeschäft und weißt über alle relevanten Vorgänge Bescheid. So kannst du deine finanzielle Situation immer detailliert nachvollziehen.

Spezielle Software für Unternehmen erleichtert die Einarbeitung

Damit du dich in der für dich neuen Welt der Zahlen möglichst schnell zurechtfindest, kannst du dir Hilfe holen – nicht in Form eines teuren Dienstleisters, sondern in Form von Unternehmenssoftware, die speziell für diese betriebswirtschaftlichen Vorgänge entwickelt wurde. Für Buchhaltung, Gehaltsabrechnung und Auftragsbearbeitung gibt es ganz spezielle Programme.

Nun bist du in deiner Gründungsphase vor allem darauf angewiesen, deine Ausgaben so gering wie möglich zu halten. Statt also mehrere einzelne Programme zu kaufen, kannst du auch all diese Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem du auf eine kaufmännische Komplettlösung zurückgreifst. Ein solches Rundum-Sorglos-Paket für Gründer bietet beispielsweise der Freiburger Softwareentwickler Lexware an.

Bedienung für Laien, Funktionen für Profis

Wenn du dich selbst um deine Bücher, Abrechnungen, Aufträge und betriebswirtschaftlichen Auswertungen kümmern willst, wirst du es mit einer solchen Unternehmenssoftware deutlich leichter haben, dich in die verschiedenen Felder einzuarbeiten. Aufgrund der intuitiven Benutzeroberfläche ist es auch für Laien kein Problem, alle entscheidenden Parameter zu berücksichtigen und so bei diesen wichtigen Vorgängen keine Fehler zu machen. Nicht umsonst setzen auch erfahrene Buchhalter und Steuerberater auf diese Programme.

kaufmann

Mit einer kaufmännischen Komplettlösung sind alle Bereiche abgedeckt

Wenn du dir eine solche Software zulegst, kannst du dein Unternehmen – ob mit Angestellten oder ohne – komplett selbst organisieren. Schon nach kurzer Zeit wirst du dabei so schnell sein, dass du dich fast ausschließlich deinem Kerngeschäft widmen kannst. Die folgenden Bereiche kannst du mit diesen Programmen selbst übernehmen:

  1. Buchhaltung

Für die meisten ist sie das größte Problem – zumindest bevor sie sich eingehend mit ihr beschäftigt haben. Mit all ihren verschiedenen Regelungen und Vorschriften, die sich auch noch ständig ändern, wirkt sie für Laien wie ein Buch mit sieben Siegeln. Bücher korrekt zu führen ist auch kein Kinderspiel – mit der Hilfe der richtigen Software wird es dir allerdings schnell gelingen.

Eine gute Nachricht für Gründer: In den meisten Fällen reicht es aus, eine sogenannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung anzufertigen. Auf die deutlich kompliziertere doppelte Buchführung können in der Anfangsphase fast alle Unternehmen verzichten. Für Freiberufler gilt das sowieso, und auch Betriebe mit Angestellten sind nur dann buchführungspflichtig, wenn Ihr Gewinn pro Geschäftsjahr über 60.000 € oder ihr Umsatz im entsprechenden Zeitraum über 600.000 € liegt. Auch ins Handelsregister eingetragene Kaufleute und die Rechtsformen oHG, KG, GmbH und AG müssen den Regeln der Doppik folgen.

Beide Formen dienen der Ermittlung des Gewinns und der Abführung der damit einhergehenden Steuern. Sie müssen also chronologisch und lückenlos erfolgen, um Ärger mit dem Finanzamt und empfindliche Nachzahlungen zu vermeiden. Die Software hilft dir dabei, alle Vorgänge korrekt zu verbuchen. Mit Hilfe integrierter Schnittstellen, z.B. zu ELSTER, kannst du die Datensätze rechtzeitig und korrekt an den Fiskus übermitteln. Ständige Updates sorgen dafür, dass du die aktuellen gesetzlichen Vorgaben dabei stets einhältst.

  1. Auftragsbearbeitung

Rechnungen schreiben, Angebote erstellen, Mahnungen verschicken – all das wirkt zwar auf den ersten Blick gerade im Vergleich zur Finanzbuchhaltung sehr simpel; wenn du dich aber erst einmal etabliert hast und sich die Aufträge häufen, kannst du dabei auch schnell den Überblick verlieren. Mit der richtigen Software passiert das nicht.

Stattdessen wirst du deine Aufträge nicht nur schnell, effizient und pünktlich, sondern auch formell korrekt bearbeiten können. Gerade vom Kunden nicht bezahlte Rechnungen können leicht übersehen werden. Aufgrund der umfassenden Übersicht, die diese Programme bieten, wirst du diesen ärgerlichen und unter Umständen kostspieligen Fehler vermeiden.

  1. Lohn- und Gehaltsabrechnung

Wenn du Mitarbeiter hast und/oder dich in deinem eigenen Unternehmen als Geschäftsführer selbst angestellt hast, musst du dich auch mit dieser Thematik befassen. Gehälter müssen pünktlich überwiesen werden, und auch das Abführen aller Steuern und Sozialabgaben fällt in deinen Aufgabenbereich.

Auch dieser Bereich der Unternehmensführung wird dir von einer kaufmännischen Komplettlösung deutlich erleichtert. So sparst du dir einerseits mögliche Unannehmlichkeiten mit dem Finanzamt, andererseits stellst du mit pünktlichen Zahlungen und gleichzeitigem Ausstellen der Gehaltsabrechnung sicher, dass deine Mitarbeiter zufrieden sind.

Was ist die Alternative zu einer Software?

Falls Du noch keine Angestellten hast, erst einmal nur Rechnungen schreibst und schon einen fairen und guten Steuerberater hast, dann kannst Du das theoretisch auch ohne spezielle Software stemmen. Achte dann aber unbedingt darauf, dass Dein Steuerberater nicht jedes kleine Telefonat, das Du mit ihm führst, in Rechnung stellt. Sonst kannst Du schnell den Überblick über die Kosten verlieren.

Was Du dann brauchst, ist eine Rechnungsvorlage und eine saubere Ablage aller Belege. Wenn Du erst mal ohne Software starten willst, dann hier mein Tipp zum Vorgehen: Lege Dir einen Ordner unterteilt nach Monaten an, in dem Du alle Papierbelege sofort einheftest, sobald sie kommen. Gleichzeitig legst Du Dir einen Ordner „Rechnungen und Belege“ in Deinem E-Mail Postfach an, in den Du alle Mails, die Rechnungen als pdf enthalten, sofort einsortierst. Ende des Monats nimmst Du Dir dann einfach eine Stunde Zeit, um alle Belege zu ordnen. Lege jeden Monat einen Ordner für eingehende Rechnungen (Eingangsbelege) und einen Ordner für ausgehende Rechnungen (Ausgangsbelege) an.

Speichere Die pdfs im entsprechenden Ordner und scanne Deine Papierbelege ein. So hast Du immer alles an einem Platz.

Welchen Weg gehst Du bei der Organisation Deiner Buchhaltung und kaufmännischen Vorgänge? Nutzt Du nur eine Software oder arbeitest Du mit Ablage und Steuerberater? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

So baust Du einen erfolgreichen Youtube-Kanal auf – Interview mit Robert von Business 1×1

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Quelle: Bild von Robert Gladitz

Wir freuen uns Robert Gladitz in unserer Reihe Unternehmer-Interviews vorzustellen. Viel Inspiration und Spaß beim Lesen und Ansehen 😉

Robert ist 25 Jahre alt und bezeichnet sich selbst als leidenschaftlicher Online-Business-Unternehmer und Youtuber.

Er hat sich dazu entschieden sein Studium abzubrechen und zu Gründen. Im November 2013 hat er sein erstes Projekt, den Blog „Rohkost 1×1 Akademie“ gestartet. Bereits nach wenigen Monaten folgte das erste Onlineprodukt, die Rohkostakademie. Er baute parallel zu seinem Blog einen immer bedeutender werdenden Youtube-Kanal auf.

Seit Anfang 2015 hat sich der Schwerpunkt für Robert verändert. Seitdem betreibt er das Business 1×1 und zeigt Menschen wie sie ihren eigenen Youtube-Kanal oder eigenen Blog rund um ihre Leidenschaft aufbauen können. In diesem Rahmen erarbeitete er einen Onlinekurs zum Thema Social Media und einen zum Thema Youtube.

Seine Tipps für angehende Youtuber zusammengefasst:

  • Sei Du selbst und authentisch und sprich nur über die Dinge, die Dich selbst interessieren
  • Versuche möglichst viel Content zu posten und mach es zu einer Gewohnheit
  • Gib Feedback, schreibe Kommentare, supporte andere, biete Gastbeiträge, Gastauftritte und Interviews an
  • Leg den Perfektionismus zur Seite – zu lange Vorbereitung ist kontraproduktiv
  • Fang einfach an und probiere aus

Und jetzt viel Spaß beim kompletten Interview!

Das Interview mit Robert Gladitz wird durchgeführt von Bernhard Hitz, Idea Camp Coach und Gründer von Idea Lounge.

Geschäftsideen ohne Startkapital – Geschäftsideen finden und umsetzen.

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Geschäftsideen finden

Geschäftsideen ohne Startkapital

Was sind die größten Herausforderungen für jemanden der ein Unternehmen gründen möchte und sein eigenes Projekt aufbauen will? Meiner Erfahrung nach, sind es die folgenden Punkte, die am häufigsten genannt werden:

  • Ich habe keine gute Idee
  • Ich habe kein Geld
  • Ich weiß nicht wie

An allen drei Punkten habe ich selbst mal festgesteckt.

Ich hatte keine guten Ideen. Heute fallen mir so viele Geschäftsideen ein, dass ich sie in meinen Lebzeiten nicht alle angehen könnte.

Ich hatte kein Geld. Heute weiß ich, dass ich viele Ideen (fast) ohne Geld umsetzten kann. 100 € Startkapital würden mir heute für das Testen und Starten vieler Ideen ausreichen. Mit 1000 € wäre ich gut ausgestattet. 10.000 € Startkapital? Halleluja!

Ich wusste nicht, wie ich Ideen umsetzen kann. Und das war tatsächlich ein kleines Dilemma. Aber eines, das sich beheben ließ. Durch den Austausch mit anderen Unternehmern, Lesen und selbst ausprobieren habe ich mir inzwischen so viel Wissen angeeignet, dass ich weiß, dass ich jederzeit wieder eine Geschäftsidee testen und umsetzen könnte.

Der Weg zum eigenen StartUp in Kurzform

Ich weiß, dass man innerhalb kurzer Zeit mit einer eigenen Idee Einkommen generieren kann. Im letzten Jahr haben wir zum Beispiel unsere One Day Profit Challenge gestartet und Ben, der im März selbst noch auf unserem Idea Camp Workshop war, hat mit seinem Team innerhalb von 24 Stunden ein Angebot entwickelt, eine Webseite aufgesetzt, ohne bezahlte Werbung über 1000 Besucher auf die Seite gelenkt und die ersten Verkäufe gemacht. Innerhalb von 24 Stunden. Was ist dann in 48 Stunden oder sogar einer Woche oder einem Monat möglich?

Hier der grobe Rahmen für das Starten eines eigenen Projektes und ein, zwei Tipps, die für mich beim Starten von Projekten extrem wichtig sind. Vorab aber noch ein paar Grundsätze:

  • Geschäftsideen gibt es wie Sand am Meer. Auf die Umsetzung kommt es an.
  • Es ist möglich Unternehmen für unter 100 € zu starten. Häufig ist alles was Du brauchst eine Webseite mit Angebot, ein Produkt oder eine Dienstleistung, und eine Zahlungsmöglichkeit, wie zum Beispiel Paypal.
  • Geschäftsideen und Geschäftsmodell müssen getestet werden, bevor Du viel Zeit, Geld und Liebe in ein Projekt investierst. Der Test ist das A und O für das schlanke und schnelle Starten von Projekten.
  • Marketing ist die Schlüsselkompetenz, die Du in Deinem StartUp haben musst. Fokussiere Dich auf Aktivitäten, die tatsächlich auch zu Verkäufen / Bestellungen / Anmeldungen führen können. Ohne Marketing keine Verkäufe. Ohne Verkäufe kein Cash. Ohne Cash, kein Business.

Nachdem ich diese Grundsätze festgehalten habe, hier der Weg zum eigenen Projekt im Schnelldurchlauf:

Schritt 1: Finde eine Geschäftsidee: Es gibt unzählige Geschäftsideen. Frage Freunde nach Ideen. Recherchiere im Internet. Brainstorme. Orientiere Dich an Deinen Hobbies oder Leidenschaften. Löse Probleme. Im Onlinekurs „Geschäftsideen und Geschäftsmodell“erkläre ich Dir, wie Du an einem Wochenende garantiert über 100 Geschäftsideen findest.

Schritt 2: Definiere Dein Geschäftsmodell: Wenn Du eine Geschäftsidee hast, dann solltest Du als nächstes festhalten, was Dein Geschäftsmodell ist. In Essenz solltest Du vor allem folgende vier Fragen beantworten:

  • Was ist mein Produkt oder Service? (Geschäftsidee)
  • Welches Problem löst mein Produkt oder Service, bzw. welchen Wunsch erfülle ich meinen Kunden?
  • Wer ist meine Zielgruppe? An wen richte ich mich (mit meinem Marketing)?
  • Wie verdiene ich mit der Idee Geld? Was ist meine Monetarisierungsstrategie

Schritt 3: Definiere Deinen Minizyklus: In diesem Schritt schreibst Du Dir auf, welcher Vorgang genau durchlaufen werden muss, damit Du mit Deinem Geschäftsmodell einmalig mit einem Kunden Geld verdienen kannst. Es ist eine Schritt für Schritt Abfolge des Prozesses, durch den Dein erster Käufer (oder die erste Handvoll Käufer) durch muss, damit Du Geld verdienst. Wenn Du Dir den Prozess an dieser Stelle aufmalst (wir malen ihn in der Regel als Kreis auf, daher auch Minizyklus), dann kannst Du später immer wieder auf diesen Prozess zurückfallen, wenn Du an irgendeinem Punkt mal den Überblick verlieren solltest.

Schritt 4: Definiere Deinen Test: Überlege Dir, wie Du die Annahmen hinter Deinem Geschäftsmodell schnell und mit wenig Geld testen kannst. Annahmen hinter Deinem Geschäftsmodell könnten beispielsweise Folgende sein:

  • Mein Produkt / Service löst ein Problem / erfüllt einen Wunsch
  • Es besteht eine Zahlungsbereitschaft für mein Produkt / Service
  • Der Preis den ich für meine Problemlösung / Wunscherfüllung nehme, wird akzeptiert
  • Es gibt eine Zielgruppe und meine Zielgruppe sind ________
  • Etc. …

Deine Aufgabe ist nun, diese Annahmen schnell und mit wenig Geld zu testen. Wenn Du in Deinen Annahmen richtig liegst: Voila! – Du hast die Grundlage für Dein Business. Falls Du mit Deinen Annahmen falsch lagst, dann kannst Du Deine Strategie verändern oder das Projekt einstellen, bevor Du viel Zeit, Geld und Liebe in eine Idee steckst, die nie fliegen wird.

Schritt 5: Teste: Jetzt geht es darum Deinen Test auch wirklich durchzuführen. In dem einen Fall heißt das vielleicht Betatester aus Deiner Zielgruppe zu gewinnen und von ihnen Feedback zu Deinem Service zu holen. Und in einem anderen Fall heißt es vielleicht einfach eine Webseite mit Deinem Angebot an den Start zu bringen, Traffic auf die Seite zu lenken und zu sehen, wer, wann zu welchen Preisen kauft, Deine Messungen auszuwerten und Dein Angebot zu optimieren.

Das ist der grobe Rahmen für das Starten von Projekten. Klar, man könnte weiter ins Detail gehen. Aber im Groben ist es das schon. Ben hat die Idee zum „Komfortzonen Challenge“ Camp innerhalb von 24 Stunden einem ersten Test unterworfen. Einen ausführlichen Bericht zur Challenge findest Du hier.

Aber wenn es so einfach ist ein Projekt zu starten, warum tut es dann nicht jeder? Weil Du in der Regel ein Umfeld brauchst, das es leichter macht ein eigenes Projekt zu starten. Andere enthusiastische Personen, die eigene Projekte auf die Beine stellen wollen und die sich praktisch untereinander helfen.

Der schwierigste Step

Was ist das Schwierigste bei den meisten Dingen? Genau, das Anfangen. Und danach das dranbleiben und massiv Handeln.

Ich würde behaupten, dass für die meisten Personen, die ein eigenes Projekt aufziehen wollen und mit dem eigenen StartUp Geld verdienen möchten, der Start die größte Hürde ist.

  • Sie wissen nicht genau, wie man eine Geschäftsidee finden kann
  • Sie wissen nicht, ob sie einen Businessplan schreiben sollen oder nicht.
  • Sie wissen nicht genau, wie sie ihr Angebot erstellen.
  • Sie wissen nicht, wie sie in die Medien kommen und sie wissen nicht, wie sie einen Besucheransturm auf ihrer Webseite kreieren können.
  • Sie wissen nicht, dass sie für das Testen vieler Geschäftsideen kein oder kaum Geld brauchen und sie wissen nicht, wie man sich für unter 100 € eine professionelle Businessinfrastruktur bootstrappen kann
  • ……

Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Personen, die noch nie ihr eigenes StartUp aufgezogen haben, fehlt etwas, das ich mal als ‚Unternehmerische Weisheit‘ bezeichnen würde. Die Macht von Wiederholung und die Lücke zwischen Theorie und Praxis. Denn auch wenn sich viele Gründungsinteressierte vielleicht zu vielen Dingen schon belesen haben, so ist dieses Wissen nur theoretisch vorhanden. Erst wenn es praktisch angewandt wurde, dann wird dieses Wissen zu Weisheit. Weisheit ist es, Wissen richtig anzuwenden.

Mit Starten meine ich nicht, einfach nur eine Firma anzumelden. Das wäre dann doch ziemlich einfach. Ich meine mit Starten vielmehr:

  • Eine inspirierende Geschäftsidee zu finden oder wenn Du schon eine hast, diese auf Herz und Nieren zu überprüfen.
  • Das Geschäftsmodell zu definieren.
  • Eine umwerfende, einzigartige Positionierung für Dein StartUp, Produkt oder Service zu finden
  • Ein Angebot zu entwickeln, das Deine Zielgruppe in ihren Bann zieht
  • Dir zu überlegen, wie Du die Idee testen kannst
  • Die Infrastruktur, die für den Test notwendig ist, mit möglichst wenig Geld an den Start zu bringen und Deinen Prototypen zu bauen
  • Und dann Deinen Test zu vermarkten, zu beobachten und zu messen, wie Deine Zielgruppe auf Deinen Test und Deinen Prototypen reagiert und gegebenenfalls den Test bzw. Prototypen anzupassen
  • Und ja, zu guter Letzt: Erste Verkäufe zu machen.

Unsere Aufgabe, die wir uns als Idea Camp gesetzt haben, ist es Dich dabei zu begleiten eine Geschäftsidee zu finden, die wirklich zu Dir passt, und Dich dann ganz praktisch in der Umsetzung bis zu den ersten Kunden zu begleiten. Als nächste Schritte empfehle ich Dir:

 

Und nun viel Spaß beim Herumstöbern und den anderen Artikeln!

P.S.: Wenn Dir Der Artikel gefällt, freue ich mich sehr über ein ‚Like‚ oder Deinen Kommentar zum Artikel.

Top 5: So steigerst du deine Produktivität im neuen Jahr

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Produktivität steigern

Das neue Jahr ist schon voll im Gange. Jetzt ist also die ideale Zeit, um das vergangene Jahr zu reflektieren und über Ziele für das Jahr 2015 nachzudenken. Folgende Checkliste präsentiert fünf hilfreiche Tipps für dein Unternehmen, um einen effektiven Start ins neue Jahr zu erleichtern.

  1. Sind deine Meetings produktiv und notwendig?

Gestalte eine Agenda vor dem Meeting. Das klingt selbstverständlich, ist es aber in der Realität häufig nicht. Das Resultat ist, dass Themen eingeworfen werden, die nichts mit dem Projekt zu tun haben. Es ist wichtig, im Voraus festzulegen, was im Meeting besprochen werden soll. Dazu gehören Fragen wie: Welche sind die wichtigsten Themen, welche Ziele sollen erreicht werden und welches Vorgehen ist dazu sinnvoll? Stell sicher, dass Meetings zielorientiert sind und eine Struktur haben. Wenn das nicht passiert, lass das Meeting lieber ausfallen.

  1. Sind Dateien auf dem PC organisiert?

Starte damit, neue Ordner mit sinnvollen Oberbegriffen anzulegen, wie Intern, Kunden, Rechnungen, usw. Dabei sollten nicht mehr als zehn solcher Ordner entstehen. Besser ist es, Unterordner zu nutzen. In den Unterordnern lohnt es sich, Dokumente nach Dateitypen zu sortieren, wie etwa Textdokumente, Tabellen, Fotos, Präsentationen, Videos, etc. Denke daran, die einzelnen Dateien mit sinnvollen Zusatzinformationen wie Datum und aussagekräftigen Titel auszustatten, um eine spätere Suche zu erleichtern.

  1. Bist du technisch entsprechend ausgestattet?

Dank stetiger Verbesserungen lassen sich Unternehmensangelegenheiten mittlerweile auch unterwegs erledigen. Besonders Smartphones eignen sich dazu. Ein beliebter Anbieter bei Geschäftsleuten ist vor allem das neue iPhone 6 sowie die Samsung Galaxy-Reihe. Das neue iPhone bietet einen starken Akku für lange Meetings und Geschäftsreisen, ist leistungsfähig, bietet schnellen, drahtlosen Internetzugang und unzählige Apps für Unternehmen. Alternativ sind Tablets und Phablets vor allem für Pendler von Vorteil – mit den verbesserten Extras wie Tastaturen und Ständern kann man auch im Zug wunderbar tippen. Die stetig wachsende Auswahl an Extras hat die kleinen, tragbaren Geräte zu einer guten Alternative für Laptops gemacht. Hier ist neben den Apple- und Samsung-Geräten auch das Microsoft Surface immer beliebter und wird unter Experten zunehmend als würdige Apple-Alternative gehandhabt. Viele verschiedene günstige Angebote und mehr Informationen dazu gibt es zum Beispiel bei Staples.

  1. Sind alle wichtigen Apps auf deinem Smartphone installiert?

Vor dem Meeting noch ein paar Änderungen vornehmen? Stell sicher, dass wichtige Apps wie die Office-Programme Microsoft Word, Excel und PowerPoint auf dem Smartphone installiert sind. Damit erspart man sich potenziellen Ärger darüber, dass sich Dokumente nicht öffnen lassen. Alle drei Apps sind kostenlos und bieten Zusatzfunktionen wie die Integration von OneDrive oder Dropbox. Jedoch sollte man sich nicht allein auf die kostenlosen Apps verlassen – häufig lohnt es sich, ein paar Euro extra in fortgeschrittene Apps zu investieren. Hierzu gehören neben Kalender- und Notiz-Apps auch Banking-Apps wie Banking 4, Finanzblick Online oder Outbank. Diese helfen dir dabei Bankgeschäfte sicher, übersichtlich und schnell unterwegs abzuwickeln. Outbank wurde im letzten Jahr zudem vom Handelsblatt als die beste und benutzerfreundlichste Banking-App ausgezeichnet. Weitere nützliche Apps, die für dich relevant sein könnten, findest du hier.

  1. Kennst du die hilfreichsten Apps für dein Business?

Abhängig vom Unternehmenstyp solltest du dich über hilfreiche Apps auf dem Markt informieren. Diese können Arbeit abnehmen und Zeit einsparen. Für Grafiker und Designer nützlich ist z.B. iFee zum Kalkulieren von Preisen, für Geschäftsleute im digitalen Marketing gibt es proSEO, um Webseiten-Content bezüglich der Suchmaschinenoptimierung zu analysieren. Natürlich sind auch Social Network Apps wie Facebook, Twitter oder LinkedIn von Vorteil, wenn du deine geschäftliche Online-Präsenz auch von Unterwegs aus auf dem aktuellen Stand halten willst. Für international operierende Unternehmen können zudem Wörterbücher, Lexika und Währungsrechner eine große Unterstützung sein. Wenn das Schulenglisch also etwas eingestaubt ist, wirf einen Blick auf die kostenlosen Apps Memrise oder Duolingo, die tägliche, interaktive Aufgaben mit Lernzielen stellen und dabei visuelle und akustische Unterstützung bieten.

Fazit

Ohne eine gute technische Ausstattung, kann jeder nur halb so produktiv arbeiten. Wer erst immer seine Unterlagen suchen muss, wer Dateien nicht öffnen kann oder wer mit einem ständig abstürzenden Laptop arbeitet, der ist aufgeschmissen. Bleib organisiert, mobil und mach Gebrauch von kleinen Helfern und deine Arbeit wird es dir danken!

Bild: emdot

Delegieren: Wie ich meine Faulheit outsource oder die Kunst zu Delegieren

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Es gibt Dinge bei denen bin ich faul. Brutal faul. 100% faul. Oder einfach unorganisiert.
Es gibt viele Dinge in denen bin ich gut oder sogar sehr gut. Aber andere Themen fallen bei mir schnell unter den Tisch. Insbesondere, weil ich verschiedene StartUps coache.
Das ist okay…solange jemand anderes da übernimmt, wo ich selbst meine Schwächen habe.
Eine meiner Hauptschwächen sind repetitive Aufgaben, die vor allem eines erfordern: Fleiß und Ausdauer.
Ich mag es kreativ zu denken. Dinge zu verknüpfen. Zu Netzwerken. Zu inspirieren. Dinge zu starten. Und natürlich auch Dinge abzuschließen.
Aber vor allem zum Abschließen von Projekten oder um Projekte abheben zu lassen, braucht es eben auch Ausdauer. Und vor allem, öfter als nicht, auch Fleiß, Follow Up’s und viele repetitive Arbeitsvorgänge.
Müsste ich diese Dinge alleine machen, würde ich scheitern. Oder ich hätte deutlich weniger Spaß an meinen Projekten.
Zum Glück habe ich mit meiner Firma Strandschicht und virtuellen persönlichen Assistenten ein Team im Rücken, an das ich meine Faulheit outsourcen kann und sicherstellen kann, dass meine Projekte nach vorne kommen und ich, bzw. der Rest meines Teams sich auf das konzentrieren kann, worin wir richtig gut sind.

Delegieren wie ein Unternehmer

 
Die meisten der Dinge die ich mega nervig finde, sind wiederkehrend, zeitaufwendig und erfordern eher nicht meine Kreativität. Also gehe ich hier 80/20 und gebe diese Aufgaben weg. Hier ein paar Beispiele:
80/20 beim Sales Outsourcen: 
Wenn wir bei dem Projekt EcoToiletten, das mobile ökologische Toiletten an Festivals vermietet, oder auch bei Strandschicht (das Backoffice für StartUps, Freelancer und Kleine und Mittelständische Unternehmen), an Kunden kommen wollen, dann ist die Kaltakquise grundsätzlich kein schlechter Weg. Das einzige Problem: Auch Kaltakquise muss vorbereitet werden. Daher sind hier die zeitaufwendigen Aufgaben allesamt delegiert.
Es müssen potentielle Kunden via Xing oder LinkedIn oder Branchenverzeichnisse gesucht werden. Das ist definitiv zeitaufwendig.
Wir schreiben Emails an die Geschäftsführer oder die Leitung von Bereichen und bitten darum, dass man uns in der Organisation die richtige Ansprechperson für unser Thema nennt. Bei 100 Emails am Tag wird so etwas auch schnell zeitaufwendig. Selbst wenn es semi-automatisiert abläuft.
Wenn uns die richtige Ansprechperson genannt wird, dann muss an diese Person eine Email gesandt werden (oder es gibt einen Anruf). Diese Email ist dann zwar nicht mehr kalt, weil wir ja von der Geschäftsleitung an die Person verwiesen wurden aber dafür ist die Mail dann vielleicht auch schon wieder etwas individualisierter. Das ist auch zeitaufwendig.
Und zu guter Letzt müssen Termine gemacht werden oder Follow-Up Mails verschickt werden. Olala. Ich persönlich hätte weder die Zeit noch die Ausdauer das mitzumachen. So eine Aufgabenkette muss ich einfach abgegeben, damit es gemacht wird.
80/20 beim Recherchen Outsourcen: 
Viele Rechercheaufgaben brauchen Zeit. Viel Zeit. Vor allem wenn es nicht nur darum geht eine einzelne Information zu finden, sondern gleich hunderte Infos.
Das ist beispielsweise der Fall, wenn ich einen Vertrieb aufbauen möchte. Ich brauche Zielkunden. Ich brauche die richtigen Ansprechpersonen bei meinen Zielkunden.
Ich brauche deren Kontaktdaten. Und eine erste Kontaktaufnahme.
Wenn ich tausend potentielle Kunden ansprechen möchte, dann kann das Recherchieren eine Weile dauern. Auch wenn ich weiß, dass mein Vorgehen vermutlich Erfolg haben würde und ich mit dem Vorgehen Kunden gewinnen würde, kann ich trotzdem nicht meine Faulheit überwinden und mich ewig hinter diese Aufgaben klemmen.
Stattdessen nehme ich lieber mit screencast-o-matic.com ein Tutorial auf, wie ich die Recherche durchführen würde und gebe die Aufgabe ab.
So weiß ich, dass sie jemand macht. Auch wenn ich dafür bezahle. Ich gehe ja davon aus, dass es sich am Ende rechnet. Vor allem habe ich mir mal gerade eben zwischen 10 und 100 Stunden Arbeit gespart, bei der ich auch noch gegen meine Faulheit hätte ankämpfen müssen.
80/20 bei Follow Ups: 
Follow Up’s sind ein lästiges Thema. Vor allem für mich, weil ich Schwierigkeiten habe mich ewig auf eine Sache zu fokussieren. Wenn ich beispielsweise einen interessanten Business Kontakt hergestellt habe, dann muss in der Regel ein Follow Up erfolgen.
Es müssen Materialien verwandt werden. Ich muss meine Versprechen einlösen. Und im allerhäufigsten Fall muss einfach noch mal nachgehakt werden, wenn auf meine Nachricht überhaupt keine Reaktion erfolgt ist.
Dieses Nachhaken ist einfach. Aber auch lästig. Schließlich widme ich mich ja meistens schon der nächsten Aufgabe.
Vermutlich ist auch das eine Form von Faulheit. Deshalb gebe ich sie ab und bitte Assistenten das Follow Up für mich zu übernehmen. So kann ich nach neuen Geschäftsfeldern, Möglichkeiten, Partnern und Projekten suchen und trotzdem fallen beim Jonglieren mit mehreren Themen nicht mehr so viele Bälle runter.
80/20 in der Buchhaltung:
Oh boy, ich erinnere mich noch genau, wie ich 2010 mit Bastian bis tief in die Nacht zusammen saß und Rechnungen geschrieben habe, Rechnungskorrekturen gemacht habe und Mahnungen getippt habe.
Never again.
Vor allem wenn Du mit einer Rechnungssoftware wie e-conomic, fastbill oder Debitoor arbeitest, sollte es absolut einfach sein, das ganze Thema an einen VPA oder einen Mitarbeiter auszulagern.
80/20 im Recruiting: 
Was braucht beim Recruiting die meiste Zeit? Anzeigen schalten, bei Xing oder LinkedIn oder Founder2Be nach geeigneten Personen Ausschau halten und Bewerbungen screenen. Einstellungstests durchführen und das back and forth für das abschließen von Arbeitsverträgen.
So interessant ich vieles im Bereich Recruiting auch finde und so gerne ich mich auch mit Bewerbern auf einen Kaffee treffe; ich möchte doch nicht auf ein HR System hinter unserer Firma Strandschicht verzichten. Insbesondere bei Strandschicht ist es wichtig, dass wir einen standardisierten Prozess haben, weil wir ständig neue Leute einstellen und es zu unserer Kernkompetenz gehört.
Nachdem ich einmal ein Skype Call mit einer Bewerberin vom Strand in Goa geführt habe und sowohl bei ihr als auch bei mir die Internetverbindung dazu geführt hat, dass wir am Ende nur chatten konnten, war mir klar, dass wir das Thema abgeben müssen.
80/20 in der Kundenaufnahme: 
Ich muss sagen, dass ich viel gelernt habe, in dem ich mit Kunden gesprochen habe. Sehr viel. Und vor allem am Anfang war es absolut notwendig viel mit Kunden zu sprechen. Schließlich wollte ich verstehen, wie Kunden ticken, was sie brauchen, wie wir ihre Probleme am besten lösen können, was ihr Schmerz und ihre Wünsche sind.
Aber nach dem ich das weitestgehend verstanden hatte und wir einen klaren Kundenaufnahmeprozess hatten, wollte ich nicht das x-te Gespräch auch noch selbst führen müssen.
Also mussten wir diese Aufgabe abgeben.
  • Interessentenanfragen die per Mail eingehen screenen
  • Interessenten anrufen und qualifizieren (bspw. nach einem klaren Gesprächsleitfaden sicherstellen, dass es die richtigen Kunden für uns sind und wir der richtige Anbieter für sie)
  • Interessenten erklären, wie die weiteren Schritte aussehen und was sie tun müssen, um als Kunden aufgenommen zu werden.
  • Infrastruktur und Kundenaccounts anlegen, nach dem Kunden AGB zugestimmt haben.
Auf diese Weise habe ich in den folgenden Jahren sicherlich hunderte Stunden meiner Zeit wieder für andere Aktivitäten frei gemacht.
Fazit: Zu oft habe ich schon gehört, dass Business machen hart sein muss, schmerzhaft sein muss, das man wenig Spaß und viele schlaflose Nächte hat, wenn man “erfolgreich” sein möchte.
Klar, wenn man mit diesem Mindset rangeht, dann ist der Stress ja schon vorprogrammiert.
Man beißt sich einfach durch alles durch, ohne sich Gedanken zu machen, ob man seine eigene Zeit gerade sinnvoll investiert oder ob man sie nicht noch sinnvoller nutzen könnte.
Mein und unser Ansatz ist da anders. Business soll Spaß machen. Business soll Sinn stiften. Und vor allem, sollten wir uns auf das fokussieren, was wir gut können und wo das was uns liegt und was wir gerne tun zur Geltung kommt.
Der Rest lässt sich outsourcen, abgeben, umverteilen.
Cheers
Thomas
 photo credit: <a href=“https://www.flickr.com/photos/shitsuren/6065053437/“>Silvia Sala</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a> <a href=“http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/“>cc</a></div>

Schnelles Wachstum – So gehst Du damit um

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wachstum startup

Jeden Tag werden hunderte Startups gegründet, und natürlich erhofft sich jeder Gründer den großen Erfolg mit seinem Unternehmen.

Stehen der Name und die Geschäftsidee, geht es als nächstes um die Finanzierung. Hier gibt es verschiedene Modelle, von der Selbstfinanzierung, über Fremdkapital bis hin zum Crowdfunding. Ist diese Hürde ebenfalls genommen und Dein Startup auf dem Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen, kommen allerdings viele neue Herausforderungen auf Dich zu.

Welche das sind, und wie Du damit am besten umgehst, erfährst Du hier.

Bootstrapping vs. Venture Capital

Beim Bootstrapping finanzierst Du Deine Geschäftsidee ganz ohne fremdes Startkapital, sondern nur mit Geld aus Deiner eigenen Tasche. Der Begriff kommt aus dem Angelsächsischen; „to bootstrap“ bedeutet dabei so viel wie „sich selbst helfen“.

Am anderen Ende der Skala steht das Venture Capital als Form der Fremdfinanzierung. Dabei holst Du Dir finanzielle Unterstützung durch Investoren ins Unternehmen. Schon seit vielen Jahren werden so vor allem Technik-basierte Neugründungen unterstützt. Je nach Entwicklungsstufe Deines Unternehmens kann die Höhe der Finanzierung unterschiedlich ausfallen. Die Monetarisierung durch Venture Capital gibt sowohl Planungs- als auch Finanzierungssicherheit. Gleichzeitig wird durch das höhere Kapital das Wachstum stark vorangetrieben.

Neben der finanziellen Hilfe unterstützen die Geldgeber idealerweise auch mit ihrem Know-How und ihrem Kontaktnetzwerk die Weiterentwicklung Deines Unternehmens.

Venture Capital – und was kommt dann?

Mit Venture Capital kommst Du also schnell an genügend Kapital um Dein Projekt zu finanzieren. Anders als bei einem Bankkredit fallen zudem keine Tilgungsraten und Zinsen an. Jedoch gibt es seitens der Geldgeber oft hohe Anforderungen an Dich, um überhaupt für diese Art der Finanzierung in Frage zu kommen. Es verlangt also eine gute Vorbereitung, bevor man in Verhandlungen mit Venture Capital Firmen tritt. Dabei ist es auch entscheidend, in welchem Bereich dein Unternehmen tätig ist. Für jedes Feld gibt es andere VC-Unternehmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Ein genauer Blick auf mögliche Investitionspartner ist also unbedingt erforderlich.

Im Gegenzug für die Investitionssumme erhalten die Investoren in den meisten Fällen Anteile an Deinem Unternehmen, und somit auch ein Mitspracherecht bei Entscheidungen. Der Erfolg drückt sich dann zwar vor allem im Wachstum aus – doch schnelles Wachstum bedeutet auch mehr Leistungsdruck für Dein Unternehmen. Außerdem beschleunigen sich Prozesse massiv und man muss an sehr viele Dinge gleichzeitig denken.

Das Team zählt

Mit dem Wachstum steigen die Anfragen und damit die Aufgaben, die Dein Team zu bewältigen hat. Um diesem Wachstum gerecht zu werden, gilt es rechtzeitig neue Mitarbeiter einzustellen.

Je nachdem, wie schnell Dein Unternehmen wächst, kann es sein, dass wöchentlich neue Mitarbeiter hinzukommen. Zudem ändern sich besonders in den ersten Wachstumsphasen ständig die Strukturen und Arbeitsabläufe. Bei der steigenden Mitarbeiterzahl ist es wichtig, sowohl die operativen als auch die organisatorischen Prozesse immer wieder zu überdenken, und an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Häufig bedeutet dies dann, dass es keine vordefinierten Aufgaben gibt und man jeden Tag vor neuen Herausforderungen steht.

Wächst das Unternehmen schnell und es werden viele Mitarbeiter eingestellt, stellt das Dein Startup zum Beispiel auch vor ein räumliches Problem. Wo sollen all die Mitarbeiter untergebracht werden? Die Reisesuchmaschine GoEuro stellte sich im vergangenen Jahr mehrmals dieser Herausforderung: Das Startup wuchs in nur einem Jahr von ursprünglich fünf Mitarbeiten auf derzeit 70 Teammitglieder, und wechselte im Zuge dieser Vergrößerung im selben Zeitraum dreimal die Büroräume.

Um mit etablierten und – häufig besser zahlenden – Unternehmen im Kampf um Nachwuchs bestehen zu können, ist es vor allem wichtig zu Networken. Das Kontaktnetzwerk einer Venture Capital Firma kann dabei sehr nützlich sein. Außerdem gibt es spezielle Startup- und Networkingveranstaltungen sowie Workshops.

Auf diesen Events bekommst Du nicht nur sehr viel Inspiration von anderen Startups, sondern lernst auch viele Einflussnehmer der Szene kennen.

Bei den verschiedenen Netzwerk-Veranstaltungen triffst Du aber auch auf viele motivierte und gleichgesinnte Leute, die immer nach neuen Herausforderungen suchen. Natürlich bieten auch professionelle soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn eine Plattform, um geeignete Mitarbeiter zu finden. Das Internet hilft mit speziellen Portalen auch beim Finden von Mitgründern.

Mitarbeiter sollten flexibel sein

Ein gut funktionierendes Mitarbeiterteam ist die Grundlage eines erfolgreichen Startups.

Vor allem am Anfang brauchst Du Allrounder, die überall mit anpacken. Die Mitarbeiter sollten daher flexibel sein. Sie müssen bereit sein, sich in noch nicht vordefinierte Prozesse einzuarbeiten, und diese mitzugestalten. Dabei zählen weniger Titel oder Auszeichnungen, als die tatsächlichen Eigenschaften und vor allem die Einstellung des Mitarbeiters. Denn nicht umsonst heißt es im Englischen “Hire for attitude, train for skills.”

Wenn man einen Wachstumsplan erarbeitet hat, ist es häufig aber sinnvoll, ein professionelles HR-Team aufzubauen, oder auszulagern, um genug passende Mitarbeiter für Seniorpositionen zu finden.

Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Miteinander ist die Kommunikation. Besonders wenn die Firma wächst, und sich Teams und Grüppchen bilden, ist es wichtig eine offene Kommunikation zu forcieren und respektvoll miteinander umzugehen. Dieser Aspekt wird häufig unterschätzt und kann zu Unmut im Team führen, wenn nicht richtig kommuniziert wird. Auch wenn die Zeit knapp ist und wichtige Aufgaben auf Dich und Dein Team warten, solltet ihr Wert auf gute Kommunikation legen.

Arbeitsumfeld und Atmosphäre

Häufig starten Startups zu Hause oder in sogenannten Co-Working Spaces. Hier teilen sich mehrere Unternehmen gemeinsame Büroräume. In späteren Entwicklungsphasen wird es notwendig sein, dass Du Dich auf die Suche nach eigenen Büroräume machst. Bei der Suche solltest Du auch die Anforderungen der Teams berücksichtigen. Ein einmaliges Beispiel bildet das Musik-Startup Soundcloud.

Vor ein paar Monaten zog das Unternehmen mit 150 Mitarbeitern in die Factory Berlin ein, ein Gebäudekomplex, in dem auch andere Startups ihre Büroräume haben. Die Räume von Soundcloud wurden umgestaltet, um den Mitarbeitern das bestmögliche Arbeitsumfeld zu bieten. Zudem fördert die Factory Berlin den Ideenaustausch zwischen den einzelnen Unternehmen.

Noch wichtiger für die Mitarbeiterbindung ist aber die Arbeitsatmosphäre. Gerade zu Beginn, aber auch später, helfen dabei regelmäßige Teamevents, Vertrauen unter den Mitarbeitern zu schaffen und ein gemeinsames Teamgefühl zu fördern. Auch die Büroausstattung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Auch wenn sie Anfangs nicht perfekt sein wird, helfen schon Kleinigkeiten dabei, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen – Denn Du und Deine Mitarbeiter werden viel Zeit miteinander im Büro verbringen. Aufmerksamkeiten wie Wasser und andere Getränke, kleine Snacks oder frisches Obst tragen zu einer positiven Stimmung bei.

Das Investment muss sich rechnen

Nimmt man ein Fremdinvestment in Anspruch, sollte man sich immer bewusst sein, dass der Druck Erfolge vorweisen zu können, stark das Arbeitsleben bestimmt. Um neue Nutzerzahlen und Umsätze zu erzielen, sind Marketingmaßnahmen entscheidend. Eine relative neue Möglichkeit bietet hierfür übrigens die Zusammenarbeit mit Fernsehunternehmen. Für das Ausstrahlen von Werbespots werden im Gegenzug Unternehmensteile abgegeben. Beispiele für diese Form der Unterstützung sind zum Beispiel das Online-Fitnessstudio Gymondo und das Hotelvergleichsportal Discavo.

Fazit

Die Arbeit in einem Startup ist alles andere als langweilig. Jeden Tag kommen abwechslungsreiche und unerwartete Aufgaben und Herausforderungen auf einen zu, und man kann sich in vielen unterschiedlichen Bereichen einbringen. Doch auch der Segen des „schnellen Geldes“ mit Hilfe von Venture Capital stellt das Unternehmen immer wieder vor neue Aufgaben.

Dann erst beginnt die eigentliche Arbeit und das Scaling des Unternehmens. Es gilt, nicht nur das eigene Team, sondern auch die Investitionspartner und Kunden an das Unternehmen zu binden und davon zu begeistern.

 

 

Bild: https://www.flickr.com/photos/dierken/948171048/ 

Die Kunst des Testens: Wie kann ich meine Homepage optimieren?

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Homepage otimieren

Wie Du Deine Homepage optimieren kannst

Was kann ich testen?

Wie kann ich testen?

Warum will ich testen?

Heute will ich mich einem Thema widmen, welches ich selbst lange schlafmützig vernachlässigt habe.

Dem Thema des Trackings auf der einer Webseite. Wie kann ich also feststellen, ob Leute das auf der Seite machen, was ich möchte.

Früher lief es bei mir so ab:

Ich wollte etwas verkaufen und dachte die einfachste Form des Verkaufs ist eine Website. Also habe ich eine Homepage gebaut.

Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht, wie die Homepage wohl aussehen soll. Soll das Kaufformular rechts oder links stehen? Soll ein Video auf die Seite? Brauche ich Testimonials? Welche Farben funktionieren am Besten usw. Ich habe also viel Zeit mit dem Design der Seite verbracht und dann die schönste Seite gebaut, die mir eingefallen ist. Natürlich unter der Annahme, dass die schönste Seite die Meisten Verkäufe bringen wird.

Jetzt kommt allerdings der Schocker:

Nur weil Du denkst, dass Du die schönste Seite gebaut hast, heißt das noch lange nicht, dass andere Menschen das auch denken.

Viel schlimmer sogar noch:

Sogar wenn die Menschen das auch für die schönste mögliche Seite halten, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht bei einer hässlicheren Seite eher kaufen würden.

Das heißt wir haben hier also zwei Probleme:

1. Wir wissen nicht, was andere Menschen für die schönste Seite halten.
2. Selbst wenn wir es wüssten, würde das nicht bedeuten, dass sie auf dieser Seite kaufen.

Also, was machen wir stattdessen in der Zukunft?

1. Ziel

Wir überlegen uns wieder, was wir mit einer Homepage erreichen wollen. Wollen wir, dass Leute ein Produkt kaufen, wollen wir, dass sich Leute in den Newsletter eintragen oder wollen wir dass sie auf ein spezielles Video klicken?

Egal was es ist, ab heute werden wir nachverfolgen wie viele Leute das tatsächlich tun. Das heißt wir werden auf der Seite ein System einbauen, mit dem wir ganz einfach sehen können, wie viel Prozent aller Besucher auf der Seite tatsächlich das auf der Seite getan haben, was wir erreichen wollten.

Wie man das alles macht, zeige ich Dir später.

2. Besucherstrom erzeugen

Anschließend sorgen wir dafür, dass wir ein nachhaltiges System aufbauen, mit dem langfristig möglichst viele Besucher auf die Seite kommen. Das heißt optimalerweise Besucher über Google, Besucher über Gastbeiträge etc.

3. Test-Parameter wählen

Sobald wir einen recht großen Besucherstrom auf der Seite haben, machen wir uns darüber Gedanken, wie wir die Seite eventuell ändern könnten. Was sind die Dinge, die die Anzahl der Käufer, der Eintragung in den Newsletter oder was auch immer erhöhen könnten. Wie könnte die Seite auch noch aussehen? Könnten wir die Texte vielleicht ändern? Die Bilder? Ein Video statt eines Bildes? Die Positionierung der Bausteine auf der Seite? Könnten es andere Farben sein? Hier stellen wir also wirklich alles in Frage, was die Seite ausmacht.

4. Testen

Wenn wir das haben, bauen wir eine zweite Homepage. Diese darf ruhig komplett unterschiedlich aussehen, als die Erste. Die einzige Gemeinsamkeit muss sein, dass wir mit der Homepage das selbe Ziel verfolgen, wie mit der Anderen. Je unterschiedlicher die Seiten sind, desto mehr kann man aus dem Test lernen. Wenn Du aus Punkt 2 schon sehr viele Besucher hat, kannst Du hier auch gerne mehr als nur eine zusätzliche Seite bauen.

5. Action

Anschließend wollen wir testen, welche Homepage erfolgreicher ist. Dazu setzen wir einen Test auf, mit dem die Hälfte der Besucher auf die eine Seite geleitet wird und die andere Hälfte auf die andere Seite. Wenn Du mehrere Seiten gebaut hast, kannst Du Deine Besucher gleichverteilt auf alle Seiten lenken lassen.

 

6. Auf jeder dieser Seiten bauen wir wiederum auch ein System ein, mit dem wir analysieren können, wie gut die Conversion ist (wie viele Leute machen das, was ich gerne erreichen möchte)

 

7. Wenn wir diese Zahlen haben, fangen wir an zu vergleichen. Welche Seiten funktionieren gut? Wo trägt sich gar keiner ein? Was sind Gemeinsamkeiten von Seiten, die gut funktionieren? So ersteht dann ein erstes Bild davon, was scheinbar zu einer guten Conversion beiträgt.

8. Anschließend nehmen wir die am Besten funktionierende Seite als Hauptseite und bauen davon (leicht) veränderte Seiten und tracken es erneut. Dann analysieren wir wieder welche Seite am Besten funktioniert und behalten diese Seite als Grundlage etc. Diese Schleife laufen wir dann theoretisch oft durch. Dabei werden die Veränderungen natürlich immer kleiner, da wir der optimal convertierenden Seite immer näher kommen.

 

Aber wie machen wir das jetzt technisch?

 

So, nun haben wir einen Plan und müssen den noch technisch umsetzen.
Wir müssen also eine Möglichkeit finden zu sehen, wie viele Leute eine bestimmte Funktion auf der Seite nutzen. Außerdem müssen wir auch eine Möglichkeit haben, Besucher der Seite auf verschiedene Startseiten zu schicken.

Wie wir eine Aktion tracken können, werde ich euch im Folgenden zeigen. Wie wir die Besucher unserer Seite auf verschiedene Seiten leiten können, werde ich Dir in einem gesonderten Artikel erklären.

Zunächst einmal das Setzen von Zielen auf der Seite und wie wir diese analysieren können.

Zum Setzen und Tracken von Zielen nutze ich einfach das Google Analytics Tool.

Google Analytics anlegen

Zunächst musst Du Dir dazu ein Konto bei Google Analytics anlegen. Dazu habe ich Dir ein Video rausgesucht: http://www.youtube.com/watch?v=gM04E0Gy1SA

Diesem Video musst Du einfach folgen, um Dir einen Analytics Account anzulegen. Anschließend musst Du noch den generierten Code aus dem Account an das Ende vom Head Deiner Seite einfügen.
Leider ist das Video nur auf englisch. Wer ein gutes deutsches Video dazu kennt, da bin ich sehr dankbar für einen Hinweis.

 

Analytics auf Deiner Seite einzubinden macht immer Sinn. So kannst Du nachverfolgen, wie viele Besucher Du auf Deiner Seite hast, woher die Besucher kommen, was sie sich anschauen, wie lange sie auf der Seite bleiben etc.
Dadurch bekommst Du enorm viele Informationen und kannst diese wiederum zum Optimierung oder fürs Marketing nutzen.

Sobald Du Analytics auf der Seite installiert hast, musst Du nun entscheiden, was Dein Ziel für die Seite ist. Willst Du verfolgen wie viele Menschen sich für etwas eintragen? Möchtest Du sehen, wie viele Personen mehr als zwei Minuten auf der Seite bleiben?

In der Regel interessiert mich immer wie viel Prozent der Besucher sich für etwas auf der Seite eintragen. Das ist die Zahl, die es für mich zu optimieren gilt.

Um das zu tun, muss ich zunächst ein Ziel bei Analytics definieren, damit Analytics mitzählt wie oft mein Ziel (also eine Eintragung) erreicht wird.

Ziele in Google Analytics definieren:
Ziele in Analytics definieren ist wieder sehr einfach. Dazu loggst Du Dich einfach in Dein Konto ein und gehst oben rechts auf „Verwaltung“. Dort öffnen sich ein paar Möglichkeiten, wovon eine „Ziele“ heißt. Wenn Du darauf klickst, kannst Du ein neues Ziel anlegen.
Anschließend gibst Du der Kampagne einen Namen und wählst die Option URL-Ziel aus. Dort gibst Du dann ein, auf welche Seite die Personen, die sich eingetragen haben, weitergeleitet werden.
Wenn Du z.B. die Seite www.ideacamp.de besitzt und jemand sich erfolgreich in für ein Seminar angemeldet hat, dann wird er anschließend auf die Seite http://ideacamp.de/form_submit.php weitergeleitet.
Dann trage ich in diesem Fall /form_submit.php in die Option URL-Ziel ein.

So zählt Analytics nun für mich mit, wie häufig Leute von der Startseite auf die Seite /form_submit.php weitergeleitet werden.

Die Optionen Wert und Funnel würde ich für den Anfang weglassen, bis ihr mit dem Ziel gut arbeiten könnt.

 

Analyse der Zahlen

 

Anschließend könnt ihr nun die Zahlen betrachten und nachverfolgen, wie viele Besucher auf Deiner Seite Dein Ziel erfüllen.

Dazu klickst Du oben auf „Bericht“ und dann an der Seite auf „Besucherstrom“ und auf den Unterpunkt „Gesamte Besucher“.

 

Dort erhältst Du einen Überblick über die Anzahl der Besucher, woher die Besucher kamen etc. Wenn Du jetzt noch über der Zeitleiste Dein Ziel anklickst, kannst Du direkt sehen, wie viele Besucher auf der Seite Dein gesetztes Ziel erreicht haben. Das ganze erhältst Du sogar noch nach Besucherquellen getrennt und kannst so noch bessere Schlüsse ziehen.

 

Ziel Deiner Seite sollte es sein, alle Faktoren zu optimieren, dass sich Dein Ziel an 100% so weit wie möglich annähert. Das ist aber natürlich sehr schwierig.

 

 

Wenn Du nun diese Zahlen fürs erste hast, hast Du schon einmal die Möglichkeit erste Schlüsse ziehen. In meinem nächsten Beitrag zeige ich Dir dann, wie Du nun Besucher auf verschiedene Seiten leiten kannst, um zu vergleichen, auf welchen Seiten die Conversion besser ist.

Viel Erfolg zunächst mit den ersten Schritten. Ich hoffe es hat Dir geholfen.