Konkret und schmerzhaft – Meine Fails und Erfolge in 2013

Konkret und schmerzhaft – Meine Fails und Erfolge in 2013

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Ich wurde ja schon mehrfach durch Chris Guillebeau und sein Blog „The Art of Non-Conformity“ inspiriert. Eines der Dinge die mich auf seinem Blog sehr angesprochen haben, ist, dass Chris seine Ziele mit seiner Leserschaft teilt. Das hat zwei Vorteile:

1. Ich finde seine Ziele inspirierend.

Unter anderem das Ziel mindestens 1000 Wörter pro Tag zu schreiben, das ich mir für 2013 wagemutig vorgenommen hatte.

2. hilft es Chris sicherlich auch seine Ziel zu erreichen, wenn er sie öffentlich macht.

So verpflichtet er sich öffentlich auf seine Ziele zu zuarbeiten. Und gleichzeitig kann er Unterstützung von anderen bekommen, die ihn beim Erreichen seiner Ziele unterstützen können.

Angesichts dieser Pluspunkte eines öffentlichen Goalsettings, habe ich beschlossen, dass ich meine wichtigsten Ziele für 2014 auch auf unserem Blog teile.

Eine kleine Anmerkung: Wir arbeiten gerade an einem Relaunch unseres Blogs – unser Ziel: Wir wollen EINE IdeaCamp-Seite machen, auf der Du weiterhin kick-ass Content bekommst, Du aber auch mehr darüber erfährst wer wir eigentlich sind und was wir sonst noch so machen. 

Bevor ich meine Ziele für 2014 poste, wollte ich auch ein Review meiner Ziele für 2013 machen, um zu schauen, was ich erreicht habe, wo ich auf dem richtigen Weg bin und ja….auch, wo ich mein Ziel um Meilen verfehlt habe.

Mein Goal Review 2013

Ich habe mir Ziele in verschiedenen Lebensbereichen gesetzt. Die Lebensbereiche für die ich mir Anfang des Jahres feste Ziele gesetzt habe, sind:

  • Fitness, Gesundheit und Ernährung
  • Familie
  • Freundschaften und Networking
  • Beziehung
  • Abenteuer, Magic Moments, Inspiration und Lernen
  • (Social)Entrepreneurship und Kreieren
  • Schreiben, künstlerischer und kreativer Ausdruck
  • Spiritualität, mentales und emotionales Wachstum
  • Finanzielles Wachstum

Einige der Dinge, die in diesem Jahr sehr gut gelaufen sind (Kurzfassung):

gut gelaufen

  • Ich bin dieses Jahr das erste mal die Marathon Distanz gelaufen und bin 100 KM beim Mammutmarsch gelaufen. Den Marathon hatte ich als Ziel auf der Liste. Es hat Spaß gemacht und ich habe Lust auf mehr.
  • Ich habe meine Ernährung auf Vegan umgestellt und mich weitestgehend an meinen Ernährungsplan gehalten.
  • Ich habe mein jährliches 5-Tage Wasserfasten eingehalten
  • Wir haben die StartUp Olympics wiederholt zu einem erfolgreichen Event gemacht
  • Wir haben das Idea Camp Creative Loft als Co-Working Space gestartet
  • In 2013 habe ich mein erstes Buch geschrieben und einen Audiobuch mit Kurs dazu produziert
  • Mit Ecotoi haben wir ein Social Business gestartet und die ersten paar tausend Euro Umsatz gemacht .
  • Wonderpress als Bildungsunternehmen gestartet und die ersten paar tausend Euro Umsatz gemacht.
  • Wöchentlich mindestens ein gutes Buch gelesen und über 150.000 Wörter geschrieben
  • Eine Filmpremiere für Guts for Change organisiert und den deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation mit GfC gewonnen.
  • Ich habe mehr mit meiner Familie gemacht als in den letzten Jahren zusammen, unter anderem Gletscherwanderungen und einen Paris Besuch mit meiner Oma
  • Ich habe mir täglich die Zeit genommen mindestens 20 Minuten zu meditieren
  • Wir haben bei Strandschicht das Management komplett abgegeben und vollständig aus dem operativen Geschäft zurückgezogen.
  • Ich habe 10% meines Einkommens an Charity gespendet und erstmalig ein sinnvolles Geldmanagement System etabliert, mit dem ich meine Finanzen sinnvoller managen kann

Dinge die dieses Jahr hätten besser laufen können:

fail

  • Meine finanziellen Ziele habe ich dieses Jahr um Weiten verfehlt.

Ich glaube hier hätte etwas mehr Fokus Sinn gemacht und ich hätte mir mehr Gedanken machen müssen, warum ich diese finanziellen Ziele überhaupt habe und was meine Motivation dahinter ist. Wenn ich darüber mehr Klarheit gewonnen habe, dann brauche ich eine Strategie, die ich mit vollem Fokus verfolge.

  • Ursprünglich wollte ich 1000 Wörter pro Tag schreiben und über das Jahr 2013 hin mindestens 300.000 Wörter.

Obwohl ich im Vergleich zum Vorjahr eine riesige Steigerung hatte, habe ich gerade mal die Hälfte meines angestrebten Outputs erreicht.

  • Ich wollte mit dem Fahrrad nach Finnland fahren oder durch das Himalaya cruisen.

Dem habe ich zu wenig Priorität eingeräumt und hinter allen möglichen Projekten sind solche Abenteuer 2013 einfach etwas zu kurz gekommen.

  • Ich wollte wieder mit intensivem Kampfsport Training beginnen – Big Fail.

Ich war im ganzen Jahr einmal beim Brazilian Jiu-Jitsu.

  • Mit dem Idea Camp haben wir dieses Jahr nicht die Fortschritte gemacht, die wir ursprünglich geplant hatten.

Unter anderem wollten wir Seminare in anderen Städten durchführen und unsere Online University launchen. Aber ich sehe, dass wir in die richtige Richtung gehen und auch mehr und mehr Wert nach außen geben.

Unter anderem auch dadurch, dass wir unser Team mit Ben vergrößert haben und er rund um die Uhr für Dich schreibt und Learnings teilt.

  • Ich wollte dieses Jahr Mentoren gewinnen, die mir bei der Entwicklung in verschiedenen Lebensbereichen helfen.

Zwar habe ich dieses Jahr extrem viel durch die Bücher gelernt, die ich gelesen habe und im Austausch mit Freunden aber Mentoring durch einige meiner Vorbilder habe mir nicht organisiert. Das steht nächstes Jahr als wichtiger Punkt auf der Liste.

  • Ich denke ich könnte noch viel dahingehend tun mehr zu teilen und anderen Menschen nützlich zu sein.

Außerdem möchte ich mich noch öfter daran erinnern, wie gesegnet ich bin – mit Freunden, Gesundheit, Projekten die mich erfüllen und der Fülle an Möglichkeiten die mir offen stehen. Manchmal habe ich das in der Hektik des Alltages vergessen. In 2014 will ich Dinge spielerischer und humorvoller angehen.

  • Leider war ich nicht immer konsequent.

Zum Teil habe ich mich dieses Jahr in Projekten verrannt, weil ich nicht genug Fokus hatte, habe Projekte gestartet und wieder eingestampft. Dadurch habe ich viel Zeit verloren, die an anderer Stelle sinnvoll investiert gewesen wäre. Zumindest gehe ich mit dem Gefühl ins Jahr 2014, dass der Fokus und die Projekte so wie sie jetzt anstehen genau zu mir passen und ich freue mich 100% darauf ein Teil davon zu sein.

Wenn Du auch ein Goal Review machen möchtest, dann kannst Du Dir hier ein simples Goal Review Excel herunterladen, das ich für die Revision meiner Ziele für 2013 verwendet habe. Außerdem würde ich mich freuen, wenn Du uns Dein Goalreview einschickst und wir es hier posten dürfen.

Goal Review Template

Oder Du schreibst einfach kurz etwas in den Kommentaren, was Deine Ziele sind! =)

Und falls Du die Zeit im Januar nutzen möchtest um für Dich selbst Ziele zu setzen, dann kannst Du Dir hier das Video zum Goalsetting-Prozess runterladen, mit dem ich meine Ziele für 2014 setze.

Wenn Dir der Post gefällt, würde ich mich freuen, wenn Du ihn mit Deinen Freunden teilst.

Peace out und ein spannendes, erfüllendes und erfolgreiches Jahr 2014!

Thomas

Bilder: InspiyrKeoni Cabral und Nima Badiey

4 KOMMENTARE

  1. Sehr interessanter Artikel. In der Liste oben stehen zwei verschiedene „Start Ups“ die du gegründet hast. Bist du ein Fan von vielen gleichzeitigen Gründungen oder hast du die Unternehmen hintereinander gegründet? Ich stelle es mir nur schwer vor beide Unternehmen gleichzeitig zu managen.

    Außerdem würde ich mich freuen wenn du mal einen Artikel verfassen würdest (oder die Bücher hier erwähnst), über deine favorisierten Bücher, gerade weil du so viele ließt wäre das sicher ganz hilfreich.

    Grüß Lenz

    • Hallo Lenz,

      das Wonderpress Projekt ist aus einem kleinen Test entstanden und ursprünglich war es tatsächlich nicht mehr, als von Zeit zu Zeit ein WordPress Webinar durchzuführen.

      Dass es sich jetzt peux a peux weiterentwickelt, liegt daran, dass das Thema auf Anklang gestoßen ist. Ehrlich gesagt war es nicht fest geplant 2013 zwei neue Projekte zu starten. Aber ich habe eine Tendenz dazu, das zu starten, was mich gerade interessiert. Wenn ich etwas machen will, dann tue ich es meistens einfach. =) Allerdings merke ich auch, dass manche Dinge etwas langsamer gehen, wenn man verschiedene Interessen hat und mehrere Projekte angeht. Ausgleichen kann man das zum Teil durch Delegieren und Verteilung von Verantwortung.

      Gerne schreibe ich demnächst mal einen Post über meine favorisierten Bücher. =)
      Beste Grüße
      Thomas

  2. HI Thomas!

    Das ist bis jetzt mein Lieblingsartikel. Bekomme ich direkt Lust meine Ziele zu reviewen und mir Gedanken zu machen.

    Mich würde dieser Punkt hier interessieren:

    Ich habe 10% meines Einkommens an Charity gespendet und erstmalig ein sinnvolles Geldmanagement System etabliert, mit dem ich meine Finanzen sinnvoller managen kann

    Für wen hast du gespendet? Alles auf einmal oder jeden Monat? Wie sieht dein Finanz System aus?

    Vielleicht magst du ja mal da was drüber schreiben. Würde mich interessieren.

    Vielen Dank!
    Sebastian

    • Hi Sebastian,

      das freut mich sehr zu hören. =) Ursprünglich habe ich mal jeden Monat gespendet. Das war eine Mischung aus einer regelmäßigen monatlichen Spende an ein Kinderprojekt (Stipendien zum Studieren für Kids in Honduras), meine Amnesty International Spendenmitgliedschaft und dann aber auch Soforthilfe Projekte, wie jetzt für die Philippinen.

      Zum Jahresende hatte ich noch Geld über, das ich vorher vergessen hatte zu spenden und das habe ich an verschiedene Projekte bei betterplace verteilt.

      Grundsätzlich finde ich es einfacher monatlich zu spenden. Dann ist in meinem Kopf auch wirklich klar, dass das nicht mein Geld ist, was da rumliegt, sondern dass es auf jeden Fall an Projekte rausgeht.

      Zu meinem Finanzsystem schreibe ich gerne einen Artikel. Kommst demnächst. Ist nicht meine Kreation – habe es mir gesneakt und leicht angepasst ;).

      Liebe Grüße
      Thomas

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