3 Gründe warum Social Media ein ernstes Thema ist

3 Gründe warum Social Media ein ernstes Thema ist

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Social Media

Ein Gastbeitrag von Dora Osinde. Dora ist eine Queen des Social Media. Sie hat schon für die ganz Großen gearbeitet und gibt unter anderem für Gründerszene Workshops zum Thema Social Media. Also, what Dora says, rules 😉 Enter Dora!

Facebook Seiten mit 30 Fans, Twitter Accounts mit 8 Followern und Pinterest Accounts mit einem Board. Das sieht nicht nur traurig aus, sondern sagt auch etwas über die Unternehmen, die diese Kanäle betreiben. Es ist offensichtlich fast überall angekommen, dass es für Unternehmen sinnvoll sein kann in bestimmten Netzwerken mitzuspielen, aber wie man das gut macht scheinbar noch nicht ganz. Da wird dann ein Praktikant mit den Worten “Mach mal!” zu Social Media verdonnert, der weiß auch nicht so recht was er machen soll, weil es kein vernünftiges Briefing gab und sobald er oder sie weg ist, folgen einfach gar keine Updates auf den Profilen mehr.

Als ich mit Social Media angefangen habe, hat ein Kollege soziale Netzwerke mit einer Party verglichen, bei diesem Bild würde ich gerne bleiben, denn es hat mir bei meiner Arbeit in den letzten Jahren extrem geholfen. In unserem Kulturkreis sind Partys sowie eigentlich alle sozialen Events ein ziemlich ernstes Thema. Es gibt Codes, Do’s und Don’ts und jeder von uns ist bemüht alles richtig zu machen, schlicht und ergreifend um gemocht zu werden.

Hier sind 3 Gründe warum Social Media (genau wie eine Party) ein ernstes Thema ist:

social media party

1. Für eine Party machst du dich doch auch zurecht!

Auf dieser riesigen Party namens Social Media kannst du viele einflussreiche Menschen treffen, die gut und wichtig sind für dein Geschäft, im Idealfall werden diese sogar deine Fans. Wenn man sich auf wichtige Events vorbereitet, investiert man Zeit und Mühe um einen guten Eindruck zu machen. Das beginnt mit dem Aussuchen eines Outfits für Samstagabend bis hin zum Studieren der Teilnehmerlisten von Netzwerkveranstaltungen – um dem Traum-Investor eine besonders kluge Frage zu stellen.

Von Hochzeit bis Kindergeburtstag ist offline bereits allen klar welchen Mehrwert diese für uns haben können und wir nehmen diese Anlässe sehr ernst. Also: Sei auch in sozialen Netzwerken gut vorbereitet, finde genau heraus mit wem du es zu tun hast und lerne die sozialen Codes, dann wird man dich auch mögen!

2. Sei ein guter Gastgeber – Wowing and Wooing!

Beeindrucken und Bezirzen! Erinnere dich an die besten Parties deines Lebens: du wurdest gewowed und im besten Fall gewooed! Du kommst zu einem Dinner und es gibt nicht nur eine Platzkarte mit deinem Namen darauf, sondern dein Lieblingsessen und das beste Dessert deines Lebens, zum Schluß bekommst du eine Umarmung mit den Worten: “Schön, dass du da warst!” Wow. Von diesem Abend wirst du noch lange schwärmen und vor allen Dingen wirst du den Gastgeber in guter Erinnerung behalten. Genauso solltest du mit deiner Community umgehen: Wertschätzung ist online die Währung Nummer eins. Wenn du deine Community ernst nimmst und wertschätzt, wirst du ihr liebster Gastgeber. Höre ihnen zu, finde heraus was sie wollen und erwarten und gib es ihnen!

3. Bitte nerv nicht!

Was du noch nie auf einer Party zu jemandem gesagt hast: “Hallo, mein Name ist XY, willst du das hier jetzt sofort von mir kaufen? Es kostet 1.000 Euro.”

Nimm dir ein Beispiel an den netten Damen von Tupperware oder richtig guten Staubsaugervertretern. Eine Tupperparty dauert locker zwei Stunden, es gibt Sekt, Rezepte, Best Practices und ganz viel gute Laune. Die Tuppervertreterin greift ganz tief in die Gastgeber-Trickkiste, damit am Ende ein paar der Gäste etwas kaufen. Diese Gäste kaufen weil sie fühlen, dass die Vertreterin genau weiß wovon sie redet und weil sie verstanden hat was ihre Kundinnen wollen. Am Ende glauben alle, dass diese völlig überteuerte Plastedose, die beste Plastedose auf der Welt ist.

social media

Wie man das in Social Media übersetzen kann? Du solltest dich in deiner Community, bei deinen Fans, als die erste Anlaufstelle für dein Thema etablieren und zwar in dem du einen echten Mehrwert bietest. Du hast die besten Infos, du hast die besten Tipps und zwar einen Tag vor allen anderen. Zu wem ich gehe, wenn ich bereit zu kaufen, ist dann ja wohl völlig klar.

 Fazit: 

Zusammengefasst ist es gar nicht so kompliziert Social Media erfolgreich für das eigene Unternehmen zu nutzen. Wichtig ist, die Netzwerke und ihre Teilnehmer gut kennenzulernen, sie ernst zu nehmen und ein guter Gastgeber zu werden.

Über den Autor: social media

Dora Osinde lebt und arbeitet in Berlin als Freelance-Social-Media- und PR-Managerin. Sie hat sowohl für “alte Startup – Hasen”, die man schon fast nicht mehr Startup nennen kann, als auch für Early-Stage-Unternehmen in Deutschland und Spanien gearbeitet. Ihr Fokus liegt auf dem strategischen Teil der Social-Media- und Kommunikationsarbeit. Das kommt vor allem durch das Studium der Medienwissenschaft, aus dem sie auf vieles, gerade was den kommunikationstheoretischen Teil der digitalen Arbeit angeht, zurückgreift. Neben ihren Social-Media- und PR-Aufträgen gibt sie Kurse zum Thema Film am SAE Institute in Leipzig. Dora ist sowohl für Workshops wie auch für Beratung buchbar.

Bilder: mkhmarketingM31. und JD Hancock

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Katja ist Unternehmerin und digitaler Nomade. Sie ist Co-Founder und Geschäftsführerin des Idea Camps und Gründerin von Sunny Office. Mit Sunny Office organisiert sie Coworking Events in Südeuropa für Freiberufler und Unternehmer, sowie produktive Team Events für Firmen. Idea Camp hat schon weit über 500 Startups und Gründer bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Geschäftsideen begleitet. Begonnen hat für Katja alles mit einem BWL-Studium und in der Beratung eines Konzerns. Nach 5 Jahren im großen Unternehmen entschied sie sich zu kündigen und sich komplett selbständig zu machen, um ortsunabhängig an Projekten, die mit ihren persönlichen Zielen im Einklang stehen, arbeiten zu können. Ihr Ziel ist es mit Idea Camp vielen Tausend Menschen dabei zu helfen sich erfolgreich selbständig zu machen und mit Sunny Office eine flexible, kreative und auf Sinn basierende Arbeitskultur zu fördern. Sie liebt das Meer, Sprachen, Reisen, Sport und läuft seit ein paar Jahren regelmäßig halbe oder ganze Marathons.

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